SkF Recklinghausen: Gemeinsam im Stadtteil
Soziale Arbeit endet nicht an der Tür einer Beratungsstelle. Im Stadtteilmanagement Süd zeigt der SkF Recklinghausen, wie wichtig es ist, im Alltag der Menschen präsent zu sein: im Quartier, in der Nachbarschaft und dort, wo Fragen, Sorgen und Ideen entstehen. Das Stadtteilmanagement Süd ist Anlaufstelle, Vermittlungsstelle und Impulsgeber zugleich. Es bringt Menschen miteinander ins Gespräch, unterstützt bei der Suche nach passenden Hilfen und vernetzt Akteure im Stadtteil. Dazu gehören soziale Einrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden, Vereine, Ehrenamtliche, Verwaltung und Menschen aus der Nachbarschaft.
"Ich verstehe Stadtteilmanagement als Lotsenarbeit", sagt Stadtteilmanager Denis Köhler. "Viele Menschen wissen nicht sofort, welche Unterstützung es gibt oder an wen sie sich wenden können. Wir helfen dabei, Wege zu finden und bringen Menschen und Angebote zusammen."
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit sind niedrigschwellige Begegnungsangebote. Sie schaffen Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Vertrauen aufzubauen und den Stadtteil aktiv mitzugestalten. Aus solchen Begegnungen können neue Projekte entstehen, vom gemeinsamen Kochen über Informationsveranstaltungen bis hin zu Aktionen für Kinder, Familien und Nachbarschaft. "Im Quartier steckt sehr viel Kraft", sagt Köhler. "Unsere Aufgabe ist es, diese Ressourcen sichtbar zu machen und Menschen zu ermutigen, sich einzubringen. Oft braucht es nur jemanden, der den ersten Kontakt herstellt oder eine Idee mit auf den Weg bringt."
Das Stadtteilmanagement arbeitet dabei eng mit weiteren Angeboten des SkF Recklinghausen zusammen. So entstehen kurze Wege zwischen Beratung, praktischer Hilfe, Ehrenamt und sozialräumlichen Projekten. Gerade in einem Stadtteil mit vielfältigen Lebenslagen ist diese Vernetzung von großer Bedeutung.
Für den SkF Recklinghausen ist das Stadtteilmanagement Süd ein Beispiel dafür, wie ein Ortsverein nicht nur einzelne Hilfen anbietet, sondern Verantwortung im Sozialraum übernimmt. Der Blick richtet sich auf die Menschen, ihre Lebensbedingungen und die Frage, was ein Stadtteil braucht, damit Teilhabe gelingen kann. "Soziale Arbeit im Quartier bedeutet, nah dran zu sein", sagt Denis Köhler. "Wir hören zu, greifen Themen auf und versuchen gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lösungen zu entwickeln. Das macht den Stadtteil stärker."
Stadtteilmanager Denis Köhler vor dem Stadtteilbüro des SkF Recklinghausen am NeumarktSkF Recklinghausen