Mitglieder der AGIA
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Sozialdienst katholischer Frauen e. V. (SkF)
Federführender Verband
Verantwortlich:
Gisela Pingen-Rainer
Fachbereiche Häusliche Gewalt/Gewaltschutz/AGIA
Agnes-Neuhaus-Straße 5
44135 Dortmund
Tel. 0231 55 70 26-34
pingen@skf-zentrale.de   

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD)

Logo der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD)

Prinz-Georg-Straße 44
40477 Düsseldorf
Telefon 0211 44992-0
Telefax 0211 44992-75 
info@kfd.de  
www.kfd.de
     

Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)

Logo des Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)

Kaesenstraße 18
50677 Köln
Telefon 0221 314930
Telefax 0221 3229-54 
bundesverband@frauenbund.de
www.frauenbund.de     

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Logo der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Bernhard-Letterhaus-Straße 26
50670 Köln
Telefon 0221 7722-0
Telefax 0221 7722-116
info@kab.de
www.kab.de   

Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung (BAG)

Logo der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung (BAG)

Prinz-Georg-Straße 44
40477 Düsseldorf
Telefon 0211 44992-0
Telefax 0211 44992-75
bag@familienbildung-deutschland.de
www.familienbildung-deutschland.de

 
Öffentlichkeitsmaterialien

AGIA Flyer: Alleinerziehende verändern Familienbilder pdf, 164 kB)

Alleinerziehende - ganz schön stark! (pdf, 646 kB

Durchblick - Rechtliche Ansprüche Allenerziehender (pdf, 533 kB)
Hinwies: Mit den neuen Richtlinien ab Januar 2014

20 Jahre AGIA 1986 - 2006 , Stand: Dezember 2006 (pdf, 1.104 kB)

 
Stellungnahmen/Positionierungen
 
Archiv
Wird zurzeit erstellt!
 
Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA)  

Logo der Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende AGIA
Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA)

Wer wir sind

Die AGIA wurde im Dezember 1986 vom Katholischen Deutschen Frauenbund, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland und dem Sozialdienst katholischer Frauen gegründet. Inzwischen haben sich die Katholische Arbeitnehmerbewegung Westdeutschland und die Bundesarbeitsgemeinschaft katholischer Familienbildungsstätten angeschlossen.

Ziel der AGIA ist die Erarbeitung von Stellungnahmen und Entwicklung von Initiativen in wichtigen gesellschaftspolitischen und kirchlichen Fragen zur Verbesserung der Situation allein Erziehender und ihrer Kinder. Die Mitglieder setzen sich gemeinsam für die Verbesserung der materielle und sozialen Situation von Ein-Eltern-Familien in Kirche und Gesellschaft ein.

Was wir wollen

AGIA Smile in der Farbe Lila

Wahrnehmung und positive Wertschätzung aller tatsächlich vorhandenen Familienformen. Veränderung des Blickwinkels: weg von Vorurteilen und Klischees hin zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit Chancen und Werten, die auch in neuen Familenformen gelebt werden können.

 

AGIA Smile in der Farbe Gelb

Unterstützung und Vernetzung von Forschungsergebnissen, die sich mit den Bedingungen für gelingendes Zusammenleben mit Kindern in allen Familienformen auseinandersetzen; eine Arbeitswelt, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht; einen gerechten Ausgleich der besonderen materiellen Belastung von Gemeinschaften mit Kindern, z.B. durch einen Kinderorientierten Familienlastenausgleich statt Ehegattensplittung, bezahlbare, qualifizierte und bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote für alle Altersgruppen.

AGIA Smile in der Farbe Grün

Ausbau von existenzsichernden Teilzeitarbeitsplätzen für Frauen und Männer in allen Bereichen; eine Arbeitswelt, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.

 

AGIA Smile in der Farbe Lila

Einen existenzsichernden Kindesunterhalt.

 

Mitglieder der AGIA

Mitglieder der AGIA sind der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Familienbildungsstätten (BAG KFBS). Zwei Mitglieder der Bundeskonferenz Alleinerziehenden-Seelsorge der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz sind beratend beteiligt.

Die Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA) erarbeitet Stellungnahmen und entwickelt Initiativen in wichtigen gesellschaftspolitischen und kirchlichen Fragen zur Verbesserung der Situation Alleinerziehender.

Die AGIA arbeitet mit Fachstellen und Verbänden in und außerhalb der Kirche in den jeweils anstehenden Fragen zusammen.

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Änderung des Unterhalts- und Unterhaltsverfahrensrechtes

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hat den Verbänden den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts zur Stellungnahme vorgelegt.
Der in § 1612a BGB geregelte Mindestunterhalt dient der Existenzsicherung von Kindern in Haushalten von Alleinerziehenden, einer besonders armutsgefährdeten Gruppe. Der Mindestunterhalt richtet sich derzeit nach dem steuerlichen Kinderfreibetrag. Der Referentenentwurf sieht nun vor, den Mindestunterhalt an das sächliche Existenzminimum minderjähriger Kinder anzuknüpfen, welches alle zwei Jahre auf der Grundlage des Existenzminimumberichts der Bundesregierung festgelegt wird. Darüber hinaus sieht der Referentenentwurf Änderungen im vereinfachten Verfahren über den Unterhalt Minderjähriger und im Auslandsunterhaltsgesetz vor, um diese den Bedürfnissen in der Praxis besser anzupassen.
Der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V. begrüßt diese Zielsetzungen. Es erscheint nach den bisherigen Praxiserfahrungen angezeigt, das Unterhaltsrecht konsistenter zu gestalten und das Unterhaltsverfahrensrecht für die Betroffenen einfacher handhabbar zu machen. Der Gesetzentwurf sorgt für mehr rechtssystematische Transparenz an der Schnittstelle von Sozialrecht, Unterhaltsrecht und Steuerrecht. Allerdings sind mit der geplanten Reform keine substanziellen Verbesserungen für Alleinerziehende und ihre Kinder verknüpft. In gemeinsamen Stellungnahmen zum einen mit dem Deutschen Caritasverband und zum zweiten mit der AGIA appelliert der SkF an den Gesetzgeber, zeitnah auch materielle Verbesserungen für unterhaltsberechtigte Kinder, z. B. durch eine Reform des Unterhaltsvorschusses oder des Kinderzuschlags, herbeizuführen.

Die gemeinsame Stellungnahme des SkF mit den Mitgliedsverbänden der AGIA hier

Die gemeinsame Stellungnahme des SkF und des Deutschen Caritasverbandes hier