Kontakt

Fachreferat Arbeit mit Alleinerziehenden / Mutter-Kind-Einrichtungen / Trennungs- und Scheidungsberatung

Petra Winkelmann
Dipl.-Pädagogin und Supervisorin DGSv
Telefon 0231 557026-12
winkelmann@skf-zentrale.de

Sekretariat: Kathrin Vogt-Stonies
Telefon 0231 557026-14
vogt-stonies@skf-zentrale.de

 
Onlineberatung

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Weiterführende Informationen

Vergabe zinsloser Darlehen
Der Hildegardis-Verein e. V. fördert die Ausbildung allein erziehender Frauen im Studium und in der Ausbildung mit einem zinslosen Darlehen. Die Bewerbungsfrist endet am 31.12.2015.

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Verbesserung der Erwerbsintegration von Alleinerziehenden

Monitor Hilfen zur Erziehung 2014

Alleinerziehende - ganz schön stark! (pdf, 646 kB) Stand: Mai 2012, Hrsg. AGIA

Durchblick - Rechtliche Ansprüche Alleinerziehender

Hinweis: Diese Broschüre gibt es nur als Download PDF

 

Datenreport 2013  - Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland

Netzwerk Alleinerziehenden Arbeit Baden-Württemberg Mehr Gerechtigkeit - für wen? Ein Jahr neues Unterhaltsrecht (pdf, 1.549 kB)

Stark und Verantwortlich - Ein Ratgeber für Väter nach Trennungen www.vaeterzentrum-berlin.de

 
Presse

Ressource Vater
Erziehungshilfe will Väter stärker einbinden
© Pressemitteilung Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V., 4. September 2014

 
Urteil

Das SG Konstanz hat mit Urteil vom 21.01.2014 – S 4 AS 1904/12 entschieden, dass auch bei einem Zusammenziehen mit einem neuen Partner der Alleinstehendenregelsatz (100 %) und der Alleinerziehendenmehrbedarf gezahlt werden muss. http://www.harald-thome.de/media/files/PM-Ra-Kubon-6.2.2014-MB-Alleinerz.pdf

 
Archiv
Wird zurzeit erstellt!
 
Arbeit mit Alleinerziehenden  

SkF Signet Arbeit mit Alleinerziehenden
Arbeit mit Alleinerziehenden

  1. Einführende Informationen
  2. Konzeption: Arbeit mit Alleinerziehenden und ihren Kindern im SkF - Aktuelle Situation und Entwicklungsperspektiven
    © SkF Gesamtverein e. V., Dortmund, Februar 2014 (pdf, 400 kB)
  3. Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA)
  4. Fachartikel
    4.1 Alleinerziehende im gesellschaftlichen Wandel, Petra Winkelmann   (pdf, 100 kB)
    4.2 Monitor Familienforschung - Alleinerziehende in Deutschland (pdf, 558 kB)
    4.3 Leben und Arbeiten in Deutschland  (pdf, 1.583 kB) © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2006   
    4.4 Handlungsempfehlungen des Deutschen Verein zur Förderung Alleinerziehender im Rahmen des SGB II

    4.5 Liste aktueller und erhältlicher Arbeitshilfen katholischer und evangelischer Träger sowie des VAMV und Shia zur Arbeit mit Alleinerziehenden (pdf, 12 kB

  5. Rechtsthemen
    5.1 Unterhaltsrecht
    1. Das neue Unterhaltsrecht , Petra Winkelmann (2007) (pdf, 54 kB)
    2. Aktuelle Entscheidungen zum Unterhaltsrecht , Petra Winkelmann (2008) (pdf, 52 kB)
    3. Prof. Anne Lenze: Ein Jahr Unterhaltsrecht - Mehr Gerechtigkeit für wen? (2009) (pdf, 4.653 kB)
    4. Prof. Dr. Sibylla Flügge: Das neue Unterhaltsrecht - Anmerkungen auf die Situation von Alleinerziehenden und Kindern (2009) (pdf, 4.025 kB)
    5.2 Vaterschaftsfeststellung
          1. Gesetz zur Vaterschaftsfeststellung
          2. Bundesministerium der Justiz   / Das Kindschaftsrecht  
    5.3 Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern
    Mehr Rechte für leibliche Väter durch vereinfachten Zugang zur gemeinsamen Sorge. Das Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern ist am 7. Mai 2013 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und trat am 19. Mai 2013 in Kraft. 

Einführende Informationen

Die Arbeit mit allein Erziehenden gehört zu den satzungsgemäßen Aufgaben des SkF. Hilfen für allein Erziehende werden von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen erbracht.
Ziel der Arbeit mit allein Erziehenden im SkF ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dies setzt voraus, dass sich die Hilfeangebote an den Problemen und Bedürfnissen der allein Erziehenden und ihrer Kinder orientieren.
Alle Hilfen für allein Erziehende sind vom Grundsatz her als befristete Angebote zu betrachten, als Unterstützungsangebote in persönlichen und familiären Übergangsphasen (kritischen Lebensereignissen).

Ein-Elternteil-Familien sind keine homogene Gruppe, sondern leben abhängig vom Alter und Familienstand des allein erziehenden Elternteils, Anzahl und Alter der Kinder, Einkommenssituation etc.unter sehr verschiedenen Bedingungen.
Die meisten allein Erziehenden sind Frauen (86% allein erziehende Mütter) und viele von ihnen leben in wirtschaftlich schwierigen Lebensverhältnissen. Die Hilfen des SkF im sozio-ökonomischen Bereich umfassen z. B. die Informationsvermittlung über rechtliche Ansprüche, ggf. die Unterstützung bei der Beanspruchung und Durchsetzung der eigenen Rechte, Vermittlung finanzieller Hilfen, ggf. Entschuldungshilfen, Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Kinderbetreuungsmöglichkeiten und bei der Arbeitssuche etc.

Häufig auftretende psychosoziale Probleme sind die Bewältigung der Trennung / Scheidung, die alleinige Hauptverantwortung für das Kind / die Kinder, Probleme mit der eigenen Herkunftsfamilie und Überlastung, nicht selten einhergehend mit psychosomatischen Beschwerden.
Die Hilfen des SkF im psychosozialen Problembereich umfassen kurz-, mittel- oder längerfristige Einzelberatung, verschiedene Formen der Gruppenarbeit und sozialpädagogisch betreute Wohnformen.

Über die konkrete Hilfe im Einzelfall und die Vernetzung unter allein Erziehenden, zum Beispiel im Rahmen der Gruppenarbeit hinaus, engagiert sich der SkF auf örtlicher-, überörtlicher- und der Bundesebene für gesellschaftspolitische Veränderungen, die das Leben mit Kindern besonders allein erziehenden Eltern erleichtern (flexiblere Arbeitszeiten, bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote, familiengerechter Wohnungsbau etc.).
In diesem Kontext kooperiert er mit anderen kirchlichen und nicht-kirchlichen Institutionen

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Gesetz zur Vaterschaftsfeststellung

Gesetzliche Neuregelung seit dem 1. April 2008
Ziel der Neuregelung ist es, die Abstammung eines Kindes auch ohne Vaterschaftsanfechtungsverfahren klären zu können. Bisher konnte die Vaterschaft durch ein privates Gutachten geklärt werden, wenn alle Beteiligten hiermit einverstanden waren.

Verweigerte jedoch zum Beispiel die Mutter die Überprüfung, blieb dem Vater nur der Weg, die Vaterschaft anzufechten. Das hatte zur Folge, dass nach einer erfolgreichen Anfechtungsklage auch die rechtliche Bindung zwischen Vater und Kind beendet war. Mit der neuen Regelung können alle Betroffenen die Vaterschaft überprüfen, ohne dass hieraus gleich schwerwiegende rechtliche Konsequenzen erwachsen.

Es gibt künftig zwei verschiedene Verfahren, um die Vaterschaft zu klären: Neben die schon existierende Anfechtung der Vaterschaft tritt das neue Verfahren auf Klärung der Abstammung. Das neue Verfahren sieht einen Anspruch auf Klärung der Abstammung vor. Diesen Anspruch haben Vater, Mutter und Kind jeweils gegenüber den anderen beiden Familienangehörigen. Die Betroffenen müssen also in die genetische Abstammungsuntersuchung und die Entnahme der erforderlichen Proben einwilligen. Dieser Anspruch ist an keine Frist gebunden. Wird die Einwilligung versagt, kann sie vom Familiengericht ersetzt werden. Um dem Kindeswohl Rechnung zu tragen, kann allerdings in außergewöhnlichen Fällen das Verfahren ausgesetzt werden. Dies gilt etwa in besonderen Lebenslagen und Entwicklungsphasen des Kindes. Das Verfahren kann dann später wieder aufgenommen werden, wenn ein günstigerer Zeitpunkt für ein Abstammungsgutachten gegeben ist. Im Fall der Nicht-Vaterschaft ändert sich an der rechtlichen Situation der Familie zunächst nichts.
Das zweifelnde Familienmitglied hat die Wahl, ob es eines oder beide Verfahren in Anspruch nehmen will. Ein Vater kann beispielsweise erst den Anspruch auf Klärung der Vaterschaft durchsetzen. Anschließend kann er entscheiden, ob er auch die Vaterschaft anfechten will.
Die Regelungen des Abstammungsrechts werden in der Broschüre Das Kindschaftsrecht , die vom Bundesministerium der Justiz herausgegeben wird, näher dargestellt (siehe Seite 9).

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