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Allgemeine Sozialberatung
Stichtagserhebung der Allgemeinen Sozialberatung
ASB-Stichtagserhebung 2008 am Donnerstag, den 18. September 2008 Aufgrund des großen Erfolges der ersten ASB-Stichtagserhebung, wird auch in 2008 eine Erhebung durchgeführt. Diese wird am 18.09.2008 stattfinden. Der Erhebungsbogen wurde an einigen Stellen optimiert. So wird jetzt u. a. der Bildungsstand der Hilfesuchenden abgefragt, an anderer Stelle wurden einzelne Bereiche (z. B. die Altersabfrage) komprimiert. Da sich der Ablauf der ASB-Stichtagserhebung 2007 sehr bewährt hat, wird es entsprechend wieder folgenden Ablauf geben:
- In Kürze wird ein Ankündigungsschreiben an die Beratungsstellen weitergeleitet.
- Einige Tage vor der Erhebung wird der Erhebungsbogen sowie ein ausführliches Begleitschreiben zugE-Mailt.
- Am Stichtag selber wird wieder eine begleitende Hotline von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr besetzt sein.
- Nach der Erhebung sollen die Beratungsstellen die ausgefüllten Bögen wieder direkt an den DCV schicken.
- Die Ergebnisse werden vom DCV ausgewertet.
Die Allgemeine Sozialberatung der Caritas erreicht jährlich ca. 2 Millionen Menschen An der ersten klientenbezogenen Stichtagserhebung in der Allgemeinen Sozialberatung im Herbst 2007 haben sich Beratungsstellen aus allen Diözesen beteiligt. Die Erhebung hat eindrucksvoll bestätigt, dass die Allgemeine Sozialberatung der Caritas bundesweit eine hohe Zahl von Menschen in vielfältigen Problemlagen erreicht. So wurden am Stichtag selber mindestens 3.529 Menschen in den Beratungsstellen der ASB beraten. Hinzu kommen ca. 6.230 Familienangehörige, die mittelbar von der Beratung betroffen sind. Nach konservativer Hochrechnung ist daher davon auszugehen, dass die ASB jährlich direkt und indirekt ca. 2 Millionen Menschen erreicht, davon 980.000 Kinder und Jugendliche. Fast zwei Drittel der Beratungskontakte sind face-to-face-Kontakte. In knapp 60 % der Beratungen lagen wirtschaftliche Probleme vor, sehr häufig auch eine Überschuldung der Ratsuchenden. Meist waren die Schulden in Rückständen der Miet- und Energiekosten begründet. Dies liegt in der sozialen Lage der Ratsuchenden begründet: Fast zwei Drittel der Ratsuchenden leben von sozialen Transferleistungen, nur knapp mehr als ein Viertel der Ratsuchenden verfügen über ein Erwerbseinkommen. Wichtige Ergebnisse sind außerdem, dass ca. 64% der Hilfesuchenden Frauen sind und ca. 56% einen Migrationshintergrund haben. Für die Mehrheit der Ratsuchenden war eine weitere Unterstützung durch die ASB-Beratungsstellen erforderlich.
Geplanter Artikel in der Fachzeitschrift “neue caritas” Die “neue caritas” wird in ihrem Heft 8/2008 über die Stichtagserhebung umfassend berichten. In diesem Bericht werden die Ergebnisse ausführlich vorgestellt und bewertet.
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