Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser

Kooperationsgespräch der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege (BAG FW) mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Am 15. Januar 2009 fand ein gemeinsames Gespräch der BAG FW mit dem BMFSFJ statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Erörterung der bisherigen Erfahrungen und Problemanzeigen aus den Mehrgenerationenhäusern. Grundlage bildeten die dankenswerterweise zahlreichen Rückmeldungen einzelner Mehrgenerationenhäusern. Weitere Informationen hierzu wurden im Fach-Informationsdienst des Diakonischen Werkes vom 10.02.2009 veröffentlicht. Weitere Termine: Moderationskreistreffen

Bundesfamilienministerin legt Evaluation des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser vor
Anderthalb Jahre nach dem Start des bundesweiten Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser zieht die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, eine positive Bilanz. Anlässlich des heutigen "Tages der Mehrgenerationenhäuser" in Berlin erklärt von der Leyen: "2006 habe ich das Aktionsprogramm ins Leben gerufen mit dem Ziel, bundesweit in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt Mehrgenerationenhäuser zu schaffen. Meine kühnsten Erwartungen sind übertroffen! Seit Anfang 2008 haben wir eine Landkarte mit 500 Häusern. Wir können aber nicht nur auf diese beeindruckende Zahl stolz sein, sondern auch auf die Erfolge jedes einzelnen Hauses. Ich habe mich an mehr als 50 Standorten persönlich davon überzeugen können, welch' hervorragende Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern geleistet wird", so die Bundesministerin weiter.
Der erste Zwischenbericht der Wirkungsforschung nennt drei wesentliche Merkmale, die den Erfolg der Mehrgenerationenhäuser ausmachen:

  1. Mehrgenerationenhäuser sind ein Erfolgsmodell für freiwilliges Engagement
  2. Mehrgenerationenhäuser sind ein Erfolgsmodell für Zusammenhalt der Generationen
  3. Mehrgenerationenhäuser sind ein Erfolgsmodell für haushaltsnahe Dienstleistungen

Weitere Informationen Evaluation Mehrgenerationenhäuser

455 Mehrgenerationenhäuser in der Förderung des Bundes

Das Bundesfamilienministerium hat die Bewilligungen aus der zweiten Bewerbungsphase des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser bekannt gegeben. Nach den insgesamt rund 200 Bewilligungen aus der ersten Phase wurden nunmehr insgesamt 455 Mehrgenerationenhäuser in die Förderung aufgenommen. Damit wird heute bereits das ursprünglich avisierte Ziel, in jedem der 439 Kreise und in jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Mehrgenerationenhaus entstehen zu lassen, übertroffen.
Weitere Informationen unter:
www.mehrgenerationenhaeuser.de.



Mehrgenerationenhäuser gehen in die zweite Phase
Antragsfrist vom 16. April bis Ende Mai 2007

Bis Ende 2007 soll in Deutschland in jedem Stadt- und Landkreis ein Mehrgenerationenhaus entstehen. Von diesen insgesamt 439 Mehrgenerationenhäusern wurden in einer ersten Ausschreibungsphase bereits rund 200 Einrichtungen ausgewählt. Etwa 5% der ausgewählten Initiativen kommen aus den Strukturen der Caritas und rund 4% aus dem Bereich der verfassten katholischen Kirche. Dies entspricht in etwa auch den Antragsrelationen in der ersten Phase. Weitere Informationen
www.mehrgenerationenhaeuser.de. Quelle: Informationsservice Nr. 18/2007, DCV, Referat Familien, Frauen, Kinder

Die ersten 200 Häuser
Anfang Februar sind 140 weitere Mehrgenerationenhäuser bewilligt worden. Insgesamt sind damit aktuell 200 Mehrgenerationenhäuser über das Aktionsprogramm des Bundes gefördert. In der veröffentlichten Liste des Ministeriums befinden sich vier Ortsvereine, die einen Zuschlag erhalten haben: Aachen, Cloppenburg, Lingen, Wesel. Die zweite Ausschreibungsphase wird am 16. April gestartet.

Erste Bewilligungen von Mehrgenerationenhäusern
58 von geplanten 439 Mehrgenerationenhäusern gehen ans Netz

Dieser Tage bekommen 58 von insgesamt 904 Antragstellern der ersten Ausschreibungsphase Post von Familienministerin Ursula von der Leyen. Sie erhalten die Zusage, dass ihr Konzept im Rahmen des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser ab sofort gefördert werden kann. Bei der Auswahl dieser Häuser wurde nach Angaben des BMFSFJ darauf geachtet, dass möglichst alle Prototypen und Bundesländer vertreten sind.
Ergänzende Informationen:
Info_4906_MGH Bewilligungen und Genehmigung_erste Phase

Hinweise zur ersten Ausschreibungswelle

904 Anträge auf Förderung gingen beim BMFSFJ auf die erste Ausschreibungswelle zu den Mehrgenerationenhäuser (MGH), die am 20. September beendet wurde, ein. Insgesamt sollen bundesweit 439 MGH’s eingerichtet werden. Eine Aufschlüsselung nach Bundesländern, Prototypen und Rechtsformen finden Sie als PDF.Dateien hier zum downloaden
Demnach kommt die überwiegende Anzahl der Bewerbungen aus Nordrhein-Westfalen (20%). Zwei von drei Antragstellern sind gemeinnützige Vereine und weitere 10% gemeinnützige GmbHs. Nach Prototypen gegliedert zielen 24% auf das Konzept Familienbildung-plus
, 19% auf Familien- oder Mütterzentrum-plus, 18% auf Kirchengemeinde oder Bürgertreff–plus; 11% auf Kita-plus.
(Entnommen aus dem Infoservice des DCV,Referat Familie, Frauen, Kinder vom 29.9.2006)



Neue Informationen zum Modellprojekt „Mehrgenerationenhäuser“ vom Ministerium veröffentlicht

Das Bundesfamilienministerium hat am 01. Juni 2006 sowohl die Eckpunkte des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser“ als auch das „Konzept Mehrgenerationenhäuser“ veröffentlicht, die für Interessenten an der Ausschreibung aufschlussreich sind. Das Ministerium ruft interessierte Träger und Einrichtungen auf, sich auf der Grundlage dieser neuen Informationen an die eigene Konzeptentwicklung zu begeben, um auf die angekündigte Ausschreibung im 3. Quartal adäquat reagieren zu können.

Weitere Informationen: