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Integration durch Arbeit
Bundesprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" erhält neuen Schub
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt das erfolgreiche Bundesprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS) fort. Das seit 2003 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Programm soll benachteiligten Menschen helfen auf dem Arbeitsmarkt Tritt zu fassen und zugleich lokale Strukturen stärken. Am 1. Juli startete in bundesweit 281 Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf die vierte Förderperiode.
LOS fördert mit bis zu 10.000 Euro lokale Mikroprojekte und kleine Initiativen in sozialen Problemgebieten. Träger wie örtliche Vereine, Kirchengemeinden, Unternehmen, Lehrstellenbündnisse oder auch Einzelpersonen beschäftigen bewusst Langzeitarbeitslose, benachteiligte Schulabgängerinnen und Schulabgänger sowie Ausbildungsplatzsuchende oder Berufsrückkehrerinnen, die es schwer haben, ohne Hilfe die Tür zum Arbeitsmarkt aufzustoßen. Über die Projektarbeit haben die eingesetzten Personen die Möglichkeit sich weiterzubilden und beruflich zu qualifizieren. Ihr Einsatz etwa für das lokale Kulturangebot oder Naturschutzvorhaben fördert nicht nur die berufliche und soziale Integration im direkten Lebensumfeld, er stärkt zugleich den Zusammenhalt der Menschen vor Ort.
Nähere Informationen zum Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS) finden sich im Internet unter www.los-online.de
Lokales Kapital für Soziale Zwecke
„Lokales Kapital für Soziale Zwecke“ (LOS) ein erfolgreiches Arbeitsmarktprogramm des Bundesfamilienministeriums geht in die dritte Förderperiode. Das Programm unterstützt einzelne Projekte vor Ort, mit denen besonders benachteiligte Menschen unterstützt und gestärkt wurden. Bis 2006 stehen rund 75 Mill. Euro zur Verfügung. Nähere Informationen finden sich im Internet unter www.los-online.de mit einer Übersicht der beteiligten Kommunen und Landkreise sowie einer Datenbank beispielhafter Mikroprojekte.
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