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Schwangerschaftsberatung im Sozialdienst katholischer Frauen
Schwangerschaftsberatung im Überblick
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) bietet bundesweit in 125 Beratungsstellen umfassende Information, individuelle Beratung und konkrete Hilfe vor - während - nach - einer Schwangerschaft an.
Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen und Männer sowie an Jugendliche unabhängig von Nationalität, Weltanschauung und Konfession.
Vor der Schwangerschaft
Information, Beratung und Gruppenarbeit:
- über Fragen zu Sexualität und Familienplanung
- über Möglichkeiten und Methoden der Empfängnisregelung
- in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen beispielsweise in Schulen, Kirchengemeinden und Jugendgruppen zu den Themen Freundschaft, Liebe, Sexualität und ungewollte Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft
Information und Beratung:
- bei Problemen und Konflikten, ausgelöst durch die Schwangerschaft
- bei persönlichen Lebensfragen
- bei Beziehungsproblemen und Partnerkonflikten
- bei Fragen zur vorgeburtlichen Diagnostik: Triple-Test, Fruchtwasseruntersuchung etc.
- bei zu erwartender Behinderung eines Kindes
- bei finanziellen Fragen: Unterhalt, Wohngeld, SGB II, Elterngeld, Bafög etc.
- bei rechtlichen Angelegenheiten: Mutterschutzgesetz, Kindschaftsrecht, Ausländerrecht, Adoption etc.
Unterstützung und konkrete Hilfe:
- bei der Kontaktaufnahme zu Behörden, Fachdiensten, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen
- bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen
- bei der Wohnungssuche
- bei der Vermittlung von Sachleistungen
- bei der Erschließung finanzieller Unterstützung
- bei der Gestaltung des zukünftigen Lebens mit dem Kind
Nach der Schwangerschaft
Beratung und Begleitung:
- bei den ersten Schritten als Eltern
- bei gesundheitlichen oder psychischen Problemen
- nach Zwillings- oder Mehrlingsgeburten
- nach der Geburt eines behinderten Kindes
- für allein erziehende Mütter oder Väter
- für minderjährige Mütter
- wenn die Schul- oder Berufsausbildung oder das Studium fortgesetzt werden soll
- bei der Suche nach Kinderbetreuung: Tagesmutter, Babysitter etc.
- nach einer Fehl- bzw. Totgeburt
- nach einem Schwangerschaftsabbruch
In den Beratungsstellen des SkF arbeiten erfahrene und qualifizierte Diplom-Sozialarbeiterinnen und Diplom-Sozialpädagoginnen in enger Kooperation mit GynäkologInnen, Hebammen, JuristInnen, PsychologInnen, SeelsorgerInnen und weiteren Fachdiensten. Die Beratung ist kostenlos, auf Wunsch anonym. Die Beraterinnen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
weiterführende Infos:
- Portal der Bundesstiftung Mutter und Kind online
Die Bundesstiftung „Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens“ hat einen eigenen Internetauftritt erhalten: www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de. Das Portal informiert unter anderem über die Hilfen der Bundesstiftung für Schwangere in Notlagen. Der neue Internetauftritt verdeutlicht Ziele, Struktur und Antragsvoraussetzungen der Bundesstiftung. Er ist direkt verlinkt mit dem Online-Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schwanger-info.de. Dort können Schwangere über eine Postleitzahlensuche die ihrem Wohnsitz nächstgelegene Schwangerschaftsberatungsstelle finden, die Bundesstiftungsmittel an Schwangere in Not vergibt.
- Orientierungspapier „Frühe Hilfen in der Katholischen Schwangerschaftsberatung“
Die aktuelle Diskussion um Kindesvernachlässigung und Kindeswohlgefährdung hat die Verantwortung der Gesellschaft, Kinder besser als bisher zu schützen, ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Zahlreiche Initiativen sind entstanden mit dem Ziel, Kindeswohlgefährdung in einem „Netzwerk Früher Hilfen“ vorzubeugen. Die rasante und dynamische Entwicklung in diesem Arbeitsfeld macht es notwendig, dass Profil der professionellen Beratungsdienste und Einrichtungen diesbezüglich näher zu bestimmen und deren Aufgaben, Kompetenzen und Ressourcen zu beschreiben. Die Fachbereiche Schwangerschaftsberatung von SkF und DCV haben hierzu ein Arbeitspapier „Frühe Hilfen in der Katholischen Schwangerschaftsberatung“ erstellt, das der Orientierung und fachlichen Diskussion dienen soll. Es beschreibt einerseits Angebote sogenannter „Früher Hilfen“ im Rahmen der Schwangerschaftsberatung, andererseits die Rolle und besonderen Merkmale der Katholischen Schwangerschaftsberatung als ein Fachdienst im Netzwerk Früher Hilfen. Das Papier kann angefordert werden unter 0231-557026-16/-17
- Pelikan Briefe / Flyer
Verzeichnis der Schwangerschaftsberatungsstellen
- Eckpunktepapier zur Neuorientierung der Arbeit der
Schwangerschaftsberatungsstellen des SkF, Mai 2000 (Publikationen)
- "Ja zum Leben" - Rahmenkonzeption für die Arbeit katholischer Schwangerschaftsberatungsstellen
- Konzept zur psychosozialen Beratung im Kontext von Pränataldiagnostik und bei zu erwartender Behinderung des Kindes (Öffentlichkeitsmaterialien)
- Konzept zur Beratung von Frauen / Paaren nach einem Schwangerschaftsabbruch (Öffentlichkeitsmaterialien)
- Dokumentation zur Diözesantagung des SkF Trier. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Thematik:
Psychisch kranke Mütter und ihre Kinder - / - Geistige Behinderung und trotzdem Mutter - Die Dokumentaion beinhaltet eine informative Textsammlung zur Thematik aus ethischer, sozial-pädagogischer, psychologischer und juristischer Sicht
- Schwangerschaftsberatung: Jugendliche Schwangere und junge Eltern
Jetzt erhältlich:Mamma mia – Broschüre für Jugendliche, die Eltern werden
- Studie: „männer leben - ein anderer Blick auf den Geburtenrückgang“
- Schwangerschaftsberatung SkF Trier: Neue Broschüre “Schwanger! Was nun? Was tun?”
Tipps für jugendliche Schwangere und jugendliche Mütter
- „Woche für das Leben“ vom 9. bis 16. April 2005
- Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig vom 15. Juli 2004 zur Förderung der allgemeinen Schwangerschaftsberatung nach § 2 SchKG (PDF.Datei))
- SkF begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig (15. Juli 2004) zur allgemeinen Schwangerschaftsberatung
- Stellungnahme des SkF in Bayern zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über die öffentliche Förderung für Schwangerenberatung ohne Beratungsschein
- www.familienhandbuch.de
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