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Armutsprävention
Weiterführende Informationen
- Positionspapier der Caritas NRW zu Existenzunterstützenden Diensten und Checkliste des DiCV Köln
Die Caritas in NRW hat 2010 eine Befragung zu existenzunterstützenden Angeboten in Trägerschaft von Kirchengemeinden und caritativen Verbänden durchgeführt. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse, die von Prof. Selke und Prof. Maar ausgewertet wurden, hat die Caritas in NRW ihre Perspektiven in einem Positionspapier neu formuliert. Darüber hinaus hat der DiCV Köln eine „Checkliste zur Selbsteinschätzung der Qualität des Angebotes“ entwickelt, die lokalen Initiativen Anregungen geben sollen, über die Rahmenbedingungen ihrer Angebote zu reflektieren.
- Bundeskabinett beschließt künftige Hartz IV-Regelsätze und Bildungspaket
- Familien im Transferbezug finanzieren das Bildungspaket ihrer Kinder aus eigener Tasche
Caritas kritisiert veränderte Berechnungsgrundlage zur Bemessung der Regelsätze im SGB II Infoservice des Referats Familie und Generationen 23/10 v. 28.9.2010
- Mitarbeit des SkF an der Fokuswoche im Europäischen Jahr 2010 der Nationalen Armutskonferenz vom 19.6. bis 25.6.2010 in Berlin
Im Rahmen einer Fokuswoche, vom 19. bis 25. Juni 2010, wurde die Armutsbekämpfung stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt.In Berlin fanden die zentralen Veranstaltungen statt, die durch die Nationale Armutskonferenz (nak), gefördert durch Mittel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vorbereitet und durchgeführt wurden. Die Veranstaltungen der Fokuswoche waren offen für Betroffene, Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege, der Verwaltungen, der Wirtschaft, ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige sowie Interessierte. Beim 5. Treffen von Menschen, die in Armut leben, dass vom 21.6. bis 22.6.2010 stattfand, haben an die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet teilgenommen. Gemeinsam mit verschiedenen anderen Wohlfahrtsverbänden, die sich in der Nationalen Armutskonferenz zusammengeschlossen haben, hat sich auch die SkF-Zentrale an der Planung und Durchführung dieser Veranstaltung beteiligt. Das Treffen diente dazu, Betroffene zu vernetzen, Forderungen an die Politik und die Gesellschaft zu formulieren und Strategien zur Überwindung der Armut zu entwickeln. Weitere Informationen: 100620_PM_Armutsbekämpfung im Blick / 100622_PM_ Armut und Verarmung sind gemacht / 100622_PM_5 Botschaften gegen Armut / 100623_PM_Runder Tisch gegen Armut / 100623_PM_Armutskonferenz gibt Berliner Erklärung heraus / 100624_PM_Soziale Gerechtigkeit für alle Menschen / Wissenschaftler kritisieren massiv das Tafel-Prinzip:„Armutszeugnis der Sozialpolitik“
- Europäisches Jahr gegen Armut und Ausgrenzung 2010
Auf Beschluss des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 22. Oktober 2008 haben die Mitgliedstaaten das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (EJ 2010) erklärt. Mit dem Europäischen Jahr 2010 sollen das öffentliche Bewusstsein für Armutsrisiken gestärkt, die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen geschärft sowie die Möglichkeiten ihrer Überwindung dargestellt werden. Gute Beispiele sollen Schule machen. Im Mittelpunkt des EJ 2010 stehen ca. 30 – 50 Projekte in ganz Deutschland, die aus Bundes- und EU-Mitteln gefördert werden sowie eine umfangreiche Kommunikationsstrategie, mit der Ansätze sozialer Integration über die Medien und mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit vielen Menschen näher gebracht werden sollen. Europaweit werden von den Mitgliedstaaten und der EU-Kommission Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionen organisiert. Die Nationale Durchführungsstelle im Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist für die Umsetzung des EJ 2010 und die Gesamtkoordination der deutschen Aktivitäten verantwortlich. Den Start für die Aktivitäten in Deutschland bildet die Nationale Auftaktveranstaltung am 25. Februar 2010 in Berlin. Unter folgenden Links finden Sie weitere Informationen:
- „Aktiv werden für Gesundheit – Arbeitshilfen für Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier“
Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ hat mit Hilfe der Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit im Januar 2009 die oben genannte Arbeitshilfe herausgegeben. Weitere Informationen unter www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
- Strategisches Rahmenpapier der EU-Kommission zum Europäischen Jahr der Armut
Unter nachfolgendem Link KOM-Leitlinien_081201 kann das Strategische Rahmenpapier der EU-Kommission mit den Prioritäten und Leitlinien für Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010 herunter geladen werden. Im Anhang des Papiers befindet sich auch ein Fahrplan zur zeitlichen Umsetzung.
- Stellungnahme der BAGFW zum Familienleistungsgesetz
- Steigende Armut und Ungleichheit trotz Wachstum
OECD-Studie bestätigt steigende Kinderarmut in Deutschland Eine aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weist unter dem Titel „Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?“ auf wichtige Fehlentwicklungen bei der Einkommensentwicklung hin und fordert Maßnahmen zur Reduzierung der Armut in Deutschland. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zeigen nochmals: Alleinerziehende und Kinder sind überdurchschnittlich, Rentner dagegen unterdurchschnittlich von relativer Armut betroffen. Arbeitslosigkeit und stärkere Lohnspreizung sind die wichtigsten Ursachen für die gestiegene relative Armut und Ungleichheit. Langzeitarmut ist in Deutschland demgegenüber vergleichsweise gering ausgeprägt. Deutlich zugenommen hat den Angaben zufolge die Kinderarmut in Deutschland. 1985 lebten noch sieben Prozent der Kinder in einem Haushalt, der weniger als die Hälfte des deutschen Durchschnitteinkommens bezog. 2005 waren es bereits 16 Prozent. Bei Kindern von Alleinerziehenden weist Deutschland nach Japan, Irland, den USA, Kanada und Polen die höchste Armutsquote auf. Dagegen blieb die Armutsrate älterer Menschen stabil bei rund neun Prozent, während der OECD-Durchschnitt 13 Prozent ausweist. Quelle: Informationsservice des DCV, Referat Familien und Generationen Nr. 35/2008 vom 22.10.08
- Caritas fordert Erhöhung des Kinderregelsatzes und Weiterentwicklung des Kinderzuschlags
Zur Bekämpfung von Kinderarmut legte der Deutsche Caritasverband ein umfassendes Konzept vor: Notwendig sei neben einer besseren materiellen Absicherung auch die individuelle Unterstützung und Befähigung. Insbesondere wird kritisiert, dass es in Deutschland keinen eigenständig berechneten Kinderregelsatz in der Grundsicherung gibt. Kinder bekommen nur einen willkürlich festgesetzten prozentualen Anteil des Regelsatzes eines alleinstehenden Erwachsenen. Der DCV hat in seinem Vorschlag Kinderregelsätze berechnet, in denen die tatsächlichen Ausgaben für Kinder berücksichtigt sind. neue caritas - spezial, Oktober 2008
- Familien profitieren vom Familienförderungsgesetz
Zum 1. Januar 2009 erhalten Familien mehr Kindergeld. Die Koalitionspartner haben sich auf eine Erhöhung um 10 Euro für das erste und zweite Kind, sowie auf eine neue Staffelung ab dem dritten Kind geeinigt. Kinderreiche Familien bekommen danach für das dritte Kind 170 Euro und ab dem vierten Kind 195 Euro monatlich gezahlt. Zusätzlich wurde die Wohngeldnovelle auf den 1. Oktober 2008 vorgezogen und die Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen ausgeweitet. Erstmals beschlossen wurde auch ein Schulbedarfspaket, mit dem hilfebedürftige Kinder zum Schuljahresbeginn eine Unterstützung für ihre Schulausrüstung erhalten. Weitere Informationen. Quelle: Internetredaktion des BMFSFJ
- 2010 wird das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
mehr Informationen
- Aktuelle Armutsgrenzen und Armutsquoten
Unter folgenden Links finden Sie gute und übersichtliche Auflistungen zu aktuellen Armutsgrenzen und Armutsquoten: http://www.diakonie-fid.de/Download/Armutsgrenzen-und-Armutsquoten.pdf http://www.diakonie-fid.de/Download/2007-01-Statistik-SGB-II.pdf.
- Entwurf des 3. Armuts- und Reichtumsbericht wurde endlich herausgegeben
Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht belegt, dass etwa 13% der Bevölkerung nach den in der Europäischen Union geltenden Definitionen als arm gelten. Auf Grund der veränderten Grundlage der Statistik gab es daher keine Erhöhung gegenüber dem letzten Bericht. Hingegen ist nach der Statistik auf der Grundlage des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) ein deutlicher Anstieg seit 1998 auf etwa 18% zu verzeichnen. Die 13% und die 18% können aber aufgrund verschiedener Berechnungsgrundlagen nicht direkt miteinander verglichen werden. Bei beiden Statistiken stimmt jedoch die Aussage überein, dass die Armen ärmer und die Reichen reicher werden. Der Entwurf wird nun in verschiedenen Beraterkreisen beraten. Über die Endfassung wird Bundeskabinett am 25. Juni 2008 entscheiden. Danach wird der Bericht als Bundestagsdrucksache dem Deutschen Bundestag zugeleitet. Den ausführlichen Entwurf finden ist unter nachfolgendem Link zu finden: Entwurf des 3. Armuts- und Reichtumsbericht. Die Nationale Armutskonferenz hat bereits in Ihrer letzten Konferenz eine erste Stellungnahme verabschiedet. Weitere Informationen: www.nationale-armutskonferenz.de
- Kinderzuschlag
Das Bundesfamilienministerium hat einen deutlich verbesserten Kinderzuschlag erarbeitet. Damit sollen Eltern in Erwerbstätigkeit gezielt unterstützt und der Kreis der Berechtigten ausgeweitet werden. Mehr als doppelt so viele Kinder wie derzeit sollen erreicht werden und ihre Armutsgefährdung somit vermindert werden. Weitere Informationen http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/familie,did=106492.html
- Aktuelle Armutsgrenzen und Armutsquoten
Unter folgenden Links finden Sie gute und übersichtliche Auflistungen zu aktuellen Armutsgrenzen und Armutsquoten: http://www.diakonie-fid.de/Download/Armutsgrenzen-und-Armutsquoten.pdf http://www.diakonie-fid.de/Download/2007-01-Statistik-SGB-II.pdf.
- Broschüre Kinderarmut
Evangelische Kindergärten machen gegen die Folgen von Kinderarmut mobil. Künftig sollen die Symptome von Kindesvernachlässigung schneller erkannt und betroffenen Kindern wirksam geholfen werden. Die Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e. V. (BETA) und das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V. (DWEKD) haben eine Broschüre herausgebracht, um Erzieherinnen und Erzieher für die Folgen von Kindesvernachlässigung zu sensibilisieren und ihnen Handlungsempfehlungen für konkrete Fälle anzubieten. (Quelle: DW-Informationsdienst) 
- Die Befähigungsinitiative der Caritas in Deutschland: Informationen für Unternehmen, Dienste und Einrichtungen der Caritas zur berufsbezogenen Förderung benachteiligter Jugendlicher.

- Bericht der CDU-Kommission „ Bildungschancen und Erziehung“ vorgestellt
Ursula von der Leyen und Ronald Profalla haben am 11. September 2006 den Bericht der CDU-Kommission "Bildungschancen und Erziehung" vorgestellt. Es handelt sich beim vorgelegten Papier um einen Antrag an den Bundesvorstand der CDU, der auf dem Parteitag in Dresden am 27./28. November diskutiert werden wird. Weitere Informationen unter 
- Stellungnahme der BAGFW zum Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitssuchende

- Leistungen für Familien mit einem Klick
- Aktuelle Informationen zur Familienbezogenen Armutsprävention
- „Lebenslagen in Deutschland. 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung“
 „Lebenslagen in Deutschland” Anhänge 
- Elternzeitrechner des BMFSFJ
- Integration durch Arbeit
- Initiative „Lokale Bündnisse für Familien“ der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt
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