Kontakt

Jacqueline Kauermann-Walter
Referentin
Dipl.-Pädagogin

Tel. 0231 557026-38
kauermann@skf-zentrale.de  

 
Da sein, Leben helfen  

Informationen für die Kinder- und Jugendhilfe

Zugang begleiteter ausländischer Kinder zu SGB VIII-Leistungen
Begleitete Kinder, Jugendliche und ihre Eltern haben weitreichende Berechtigung auf Leistungen nach dem SGB VIII. Die Begründungen hierfür liefern Dr. Thomas Meysen, Janna Beckmann und Nerea González Méndez de Vigo in ihrem Beitrag „Zugang begleiteter ausländischer Kinder zu Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach der Flucht“ (NVwZ 7/2016, S. 427-431)  

Die Vorbereitung auf die Anhörung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Asylverfahren - Arbeitshilfe
Der Flüchtlingsrat Thüringen e. V. und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e. V.) haben hierzu eine Arbeitshilfe für Vormünder und Begleitpersonen veröffentlicht. Im Rahmen des Asylverfahrens ist die persönliche Anhörung zu den Fluchtgründen der zentrale Moment. Die Arbeitshilfe liefert wichtige Hinweise für deren Vorbereitung.

Familienzusammenführung bei unbegleiteten ausländischen Minderjährigen
Der Beitrag von Antje Steinbüchel von der Landesstelle für die Verteilung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in NRW befasst sich mit den Möglichkeiten der Zusammenführung von Familien in Deutschland.

Erste Evaluation zur Umsetzung des Umverteilungsgesetzes
Aufnahmesituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland
Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e. V.) hat eine Online-Umfrage unter Jugendhilfefachkräften zu den Auswirkungen des Gesetzes zur vorläufigen Inobhutnahme und Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen durchgeführt. „Die Ergebnisse liegen jetzt vor und zeichnen ein Bild von der teilweise hoch defizitären Aufnahmestruktur für unbegleitete minder-jährige Flüchtlinge in Deutschland“. (BumF, Aktuelles vom 2. August 2016)

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Bedingungen für nachhaltige Integration schaffen
Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)
Die AGJ sieht insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe in der Verantwortung, eine fundierte Diskus-sion über die Voraussetzungen gelingender Integration anzustoßen. In ihrem Positionspapier bringt sie ausgewählte fachpolitisch relevante Aspekte in die aktuelle Debatte ein, wie z. B. Aufbau einer abgestimmten Forschungsstrategie, Ermöglichung integrative Kontakte von Beginn an, Verbesserung der Schnittstellen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf, Sicherung einer nachhaltige Unterstützung für junge Volljährige.

Factfinding zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften, zusammenfassender Bericht November 2015 – Januar 2016
Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hat im Auftrag von UNICEF einen Bericht zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünf-ten erstellt. Der Bericht analysiert die aktuellen Gesetzesänderungen und erstellt ein Bild von der aktuellen (Not-)Situation geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Dabei werden Kindeswohlgefährdungen und Kinderrechtsverletzungen im Rahmen von Massenunterbringung, beschleunigten Verfahren und verlängerter Pflicht, in Erstaufnahmeeinrichtungen zu wohnen aufgezeigt und kritisiert.

Flüchtlinge in unserer Praxis - Informationen für Ärzt/-innen und Psychotherapeut/-innen
Diese Broschüre der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) richtet sich an ÄrztInnen aller Fachrichtungen, Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen. Sie informiert über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland, darüber, wie sich traumatische Erlebnisse bei Flüchtlingen auf die Gesundheit und das alltägliche Leben auswirken können und wie dies die ärztlichen und psychotherapeutischen Beziehungen beeinflussen kann. Sie liefert Informationen zu Rahmenbedingungen der Behandlung, die es zu berücksichtigen gilt, wie den Aufenthaltsstatus und die damit einhergehende Kostenträgerschaft für ärztliche, psycho-therapeutische und auch Dolmetscherleistungen. Zudem enthält sie weiterführender Links zu Informationsmaterialen sowie zu spezialisierten Beratungs- und Informationsstellen.

Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften – Professionelle Standards und sozialpolitische Basis
Das Positionspapier, das auf eine Initiative Hochschullehrender der Alice Salomon Hochschule Berlin zurückgeht, will eine Grundlage für das sozialarbeiterische Selbstverständnis in der Arbeit mit Geflüchteten schaffen. „Es soll Sozialarbeiter/-innen ermöglichen, sich in ihrem Handeln und dessen Begründung auf geteilte berufsethische und fachliche Standards zu berufen. Ferner soll es dazu beitragen, mehr Transparenz und Verbindlichkeit hinsichtlich der Leistungen der Sozialen Arbeit herzustellen und die erforderlichen Rahmenbedingungen einzufordern. Schließlich soll das Positionspapier Qualitätsentwicklungsprozesse im Bereich der Sozialen Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften anregen, um diese noch stärker am Bedarf der sie Nutzenden, das heißt den Geflüchteten selbst, zu orientieren.“