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Info-Dienst |
Herausgeber: Sozialdienst katholischer
Frauen Gesamtverein e. V. Verantwortlich: Gaby Hagmans, Bundesgeschäftsführerin Redaktion: Agnes-Neuhaus-Straße 5, 44135 Dortmund Telefon: +49 231 557026-0, Telefax: +49
231 557026-60 E-Mail: plonka@skf-zentrale.de, Internet: www.skf-zentrale.de |
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August 2010 |
Auf
einen Blick
Allgemeines
Broschüre
„Familie - gewusst wie“
Zunahme
von psychischen Erkrankungen
Einladung
- Bundesweite Netzwerkkonferenzen der Lokalen Bündnisse für Familie
Dokumentation
des Workshops des DCV „Ganz easy von der Projektidee zur Antragstellung“
EU
Projekt zu neuen Verfahren zur Brustkrebsdiagnose
Allgemeine
Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
DBSH
warnt vor einer Fortsetzung der Spaltung der Gesellschaft
ASB-Stichtagserhebung
am 23. September 2010
Werbung
für die ASB Onlineberatung
Informationen
aus dem Arbeitsfeld Sozialberatung für Schuldner
www.sozin.de
- Neues Webportal gegen Armut
Arbeit mit
allein Erziehenden
Gemeinsames
Sorgerecht für unverheiratete Väter
DJI-Broschüre
für die Arbeit mit hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien
Ehrenamt
Wettbewerb
"Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010" – Einsendeschluss: 20.
September 2010
Kostenloser
Newsletter zu aktuellen Forschungsergebnissen zum Zivilengagement
Frühe Hilfen
Nationales
Zentrum Frühe Hilfen (NZFH): Publikation „Datenschutz bei Frühen Hilfen“
Integration
durch Arbeit
Position
der Verbände zum sozialen Arbeitsmarkt
Gesundheitsrisiko
Arbeitslosigkeit
Dokumentation
des Workshop ESF-Bundesprogramm Soziale Stadt
Aktuelles
aus dem Arbeitsmarktpolitischen Informationssystem
Kinder- und
Jugendhilfe
Entscheidung
BVerwG: Heranziehung zu Kostenbeiträgen in der Jugendhilfe
Handlungsbedarf
nach Rücknahme des Vorbehalts gegen die UN-Kinderrechtskonvention
ESF-
Modellprogramm „Mehr Männer in Kitas“ (2011 - 2013)
Fachtagung
„Kindertagespflege bei Caritas und Diakonie - quo vadis?“ am 6. Oktober 2010 in
Kassel
Fachtagung
„Inklusion jetzt - oder doch erst später?“ am 19./20. Oktober 2010 in Freiburg
Nationaler
Kinderrechtekongress der Caritas am 11. und 12. November 2010 in Berlin
Sucht
und Abhängigkeit - Herausforderung für die Beratungsarbeit in der Jugend- und
Familienhilfe
Öffentlichkeitsarbeit
Pressemitteilung
der Bundesgeschäftsstelle des SkF
Rechtliche
Betreuung
12.
VGT 2010 vom 4. bis 6. November 2010 in der Fachhochschule des Bundes in Brühl
bei Köln
Große
Anfrage der Grünen zu einer Reform des Betreuungsrechts
Abschlussbericht
des Projektes BEOPS - Betreuungsoptimierung durch soziale Leistungen
Schwangerschafts-
und Familienberatung
Handlungsempfehlung
zur Kooperation katholischer Krankenhäuser und Schwangerschaftsberatungsstellen
Schwangerschaftsberatung
und Frühe Hilfen
SkF-Stiftung
Agnes Neuhaus
Bewerbungen
für den SkF-Stiftungspreis 2011 - Einsendeschluss: 31. Oktober 2010
Sozialmarketing
Ausschreibung
zum Transparenzpreis 2010 - Einsendeschluss: 15. September 2010
Bundesverband
deutscher Stiftungen unterstützt Transparenz-Mindeststandards im Dritten Sektor
Neue
Ratgeber-Broschüren für Stiftungen
Kostenloses
Stiftungsportal für alle Stiftungen in Deutschland
Straffälligenhilfe
Gemeinsame
Fachtagung des SkF und DCV vom 28. bis 29. September 2010 in Berlin
Wohnungslosenhilfe
Allgemeines
Die Stellungnahme
der BAGFW zum Referentenentwurf für
einen Beitrag zum Haushaltsbegleitgesetz der das Bundeselterngeld- und
Elternzeitgesetz (BEEG) betrifft sowie die Kritik
am Referentenentwurf im Rahmen der
Anhörung der Verbände am 28. Juli 2010. / zurück
* * *
Die
Broschüre wird von
der AKF - Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. bis zu einer
Stückzahl von 250 Exemplaren kostenlos (gegen Erstattung der Versandkosten) zur
Verfügung gestellt. Darüber hinaus zu folgenden Konditionen:
·
500 Exemplare -
40 Euro
·
1.000 Exemplare -
60 Euro
·
3.000 Exemplare -
140 Euro
·
je weitere 1.000
Exemplare - 30 Euro
jeweils inkl. MwSt. und zzgl.
Versandkosten. Ab einer Abnahme von 1.000 Exemplaren ist zudem der Aufdruck
einer individuellen Adresse auf der Rückseite möglich. Rückmeldungen bitte an Hubert
Heeg, AKF - Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e. V.,
Elternbriefe du + wir e. V., Mainzer Str. 47, 53179 Bonn, Tel. 0228 371877, Fax 0228
8578147, E-Mail heeg@akf-bonn.de / zurück
* * *
In einer kleinen Anfrage an
die Bundesregierung hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bedeutungszunahme
von psychischen Erkrankungen zum Thema gemacht. Deutscher Bundestag Drucksache
17/2663 / zurück
* * *
„Schulzeit, Freizeit,
Arbeitszeit - alles unter einem Hut“ am 5. Oktober 2010 in Hamburg
(Anmeldeschluss: 24. September 2010) und „Starke Familien - starke Standorte“
am 25. Oktober 2010 in München
(Anmeldeschluss: 15. Oktober 2010) / zurück
* * *
Dokumentation
zum oben genannten Workshop in Ludwigshafen im Juni 2010 mit dem Titel „Ganz easy von der Projektidee
zur Antragstellung. Neue gemeinwesenorientierte Projekte aus der
Förderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge für das Haushaltsjahr
2011 beantragen“. / zurück
* * *
Weitere Informationen siehe
unter http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/9361_de.htm / zurück
Allgemeine Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
Der
Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) warnt in seiner „Saarbrücker
Erklärung“ angesichts der fortgesetzten Kürzungen bei sozialen Leistungen und
Diensten vor einer wachsenden Spaltung der Gesellschaft. Stattdessen fordert
der Verband von der Politik ein wirkliches „Armutsbekämpfungskonzept“ und eine
solidarische Beteiligung der Bezieher von höheren Einkommen und von Unternehmen
an den Sozialkosten. Um dies durchzusetzen, müsse die Soziale Arbeit
politischer werden, fordert der 1. Vorsitzende des DBSH, Michael Leinenbach.
Der Berufsverband bestärkt in seiner „Saarbrücker Erklärung“ die besondere Verpflichtung
der Profession zur Parteinahme für Arme. Der DBSH fordert eine Vielzahl von
Maßnahmen zur Förderung und Hilfe für Menschen mit Unterstützungsbedarf, sowie
Verbesserungen in den Bereichen Erziehung, Bildung, Pflege und Gesundheit. Für
soziale Dienstleistungen muss es darüber hinaus festgesetzte Standards geben, um
Quantität und Qualität zu sichern. Weitere Informationen unter www.dbsh.de
www.dbsh.de/Saarbruecker-Erklaerung.pdf
Quelle:
Jugendsozialarbeit News vom 12. Juli 2010. / zurück
* * *
Unter
nachfolgendem Link finden Sie die neue ALG II-Verordnung zur Berechnung von Einkommen
sowie zur Nichtberücksichtigung von Einkommen und Vermögen. http://www.skf-zentrale.de/Verordnung_Einkommen.pdf
/ zurück
* * *
Die
Regelsätze für Kinder müssen angehoben werden, so der Deutsche Caritasverband.
Dies sei logische Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur
Grundsicherung. Der Deutsche Caritasverband hat die Kinderregelsätze
entsprechend den vom Gericht aufgestellten Grundsätzen berechnet. Danach müssen
die Kinderregelsätze gegenüber heute je nach Altersgruppe um 21 bis 42 Euro pro
Monat erhöht werden. „Arme Familien brauchen eine bedarfsgerecht ermittelte
Geldleistung, über die sie selbstbestimmt verfügen können“, so Caritas-Generalsekretär
Georg Cremer. Caritas-Pressemitteilung vom
03.08.2010 / zurück
* * *
Der
Deutsche Caritasverband führt auch in diesem Jahr wieder eine
ASB-Stichtagserhebung durch. Die Erhebung wird mit unverändertem Fragebogen am
23. September 2010 durchgeführt. Die Auswertung wird in der „neuen caritas“
veröffentlicht. Ansprechpartner: Stefan Kunz, stefan.kunz@caritas.de.
/ zurück
* * *
Der
Deutsche Caritasverband hat das Portal zur ASB Onlineberatung weiterentwickelt.
Bundesweit sollen sich möglichst viele Beratungsstellen der Allgemeinen
Sozialberatung an der Onlineberatung beteiligen. Der SkF unterstützt diesen
Aufruf. Weitere Informationen unter http://www.skf-zentrale.de/ASB_0810.pdf und http://www.skf-zentrale.de/Online-Beratung_ASB_Neuerungen.pdf
/ zurück
* * *
Unter
nachfolgendem Link Juli 2010_Schuldner
finden Sie aktuelle Informationen aus dem Arbeitsfeld „Sozialberatung für Schuldner“
verschiedene Fortbildungsangebote
sowie die Ausschreibung der Fachtagung des Deutschen Vereins in Zusammenarbeit
mit der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) zum Thema „Fachliche und sozialpolitische Entwicklungen in der
Schuldnerberatung - Forum 2010“, 21. bis 22. Oktober 2010 in Bad
Honnef. / zurück
* * *
Beim
5. Treffen der Menschen mit Armutserfahrung, dass die
* * *
Anmeldeschluss: 10. September 2010
Dieses
Thema wird in der Online-Beratung stark diskutiert, da sich in einigen
Arbeitsbereichen eine verstärkte Nachfrage zur Mitarbeit einstellt. Programm
/ zurück
Arbeit mit allein Erziehenden
Das
Bundesverfassungsgericht hat die Regelung des elterlichen Sorgerechts für
unverheiratete Väter am 21. Juli 2010 für verfassungswidrig erklärt.
Derzeit können betroffene Väter nur mit Zustimmung der Mutter ein gemeinsames
Sorgerecht erhalten, was nach Auffassung der Bundesrichter - wie vorher bereits
auch des europäischen Gerichtshofs - gegen das grundgesetzlich geschützte
Elternrecht verstoße. Ab sofort müssen Familiengerichte bis zu einer
gesetzlichen Neuregelung auf Antrag des Vaters das gemeinsame Sorgerecht von Mutter
und Vater anordnen, wenn dies dem Kindeswohl entspricht. Es ist zu erwarten,
dass es in Kürze zu einem Referentenentwurf seitens des Justizministeriums
kommt. Der SkF sieht durch Sorgerechtsstreitigkeiten neue Belastungen auf
Alleinerziehende und ihre Kinder zukommen. Er fordert, dass sich zukünftig
Entscheidungen der Familiengerichte ausschließlich am Kindeswohl und an der
bisherigen Übernahme der Elternpflichten orientieren sowie das außergerichtliche
Einigungsversuche sind. / zurück
* * *
Das
Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat im Juni 2010 eine Handreichung für die
Praxis der „Arbeit mit hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien“
veröffentlicht. Vorgestellt werden die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt
„Kinderschutz bei hochstrittiger Elternschaft“, die Orientierungshilfen zu vier
Themenbereichen bieten:
·
Erkennen
hochkonflikthafter Familien
·
Hilfen für die
Kinder
·
Aufbau der
Beratung sowie
·
Entwicklung
interdisziplinärer Kooperationen.
Die
Broschüre kann unter publikationen@bundesregierung.de
kostenlos bestellt werden. / zurück
Ehrenamt
Seit zehn Jahren unterstützt das von der
Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus
und Gewalt“ (BfDT) zivilgesellschaftliche Aktivitäten, die sich im Bereich der
praktischen Demokratie- und Toleranzförderung engagieren. Mit dem Wettbewerb
„Aktiv für Demokratie und Toleranz“ werden vorbildliche und nachahmbare
zivilgesellschaftliche Aktivitäten aus dem gesamten Bundesgebiet gesucht, die
sich aktiv für ein gleichberechtigtes Miteinander und gegen Extremismus,
Antisemitismus und Gewalt einsetzen. Zum Beispiel Projekte zur Förderung von
Integration, insbesondere unter aktiver Beteiligung von Migrant/innen oder
Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung von Zivilcourage. Die Aktivitäten
sollen hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen werden und sich in der Praxis
bewährt haben. Die besten Projekte werden mit Geldpreisen zwischen 1.000 Euro
und 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Registrierung zur Teilnahme und den Vordruck
für Ihren Wettbewerbsbeitrag finden Sie online unter www.buendnis-toleranz.de/aktiv-2010
/ zurück
* * *
Der neue WZBrief Zivilengagement des
Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) wird ab sofort mehrmals
jährlich über aktuelle Forschungsergebnisse zum Zivilengagement informieren. Er
richtet sich an Experten und interessierte Praktiker in Politik, Verbänden,
Kirchen, sozialen Initiativen und Medien und kann per E-Mail kostenfrei abonniert
werden. Hier können Sie die aktuelle Ausgabe des WZBrief Zivilengagement mit
dem Titel „Mitgliedschaften und Engagement in Deutschland“ herunterladen: www.wzb.eu/publikation/
wzbriefzivilengagement.de.htm / zurück
Frühe Hilfen
Das NZFH hat zu diesem Thema auf seiner Homepage die
folgenden Informationen eingestellt:
·
Definition „Kindesvernachlässigung“, „Kindesmisshandlung“
·
Formen von Vernachlässigung
·
Daten und Fakten
·
Literatur
Zu jedem Thema gibt es Links, für eine vertiefte
Befassung. http://www.fruehehilfen.de/wissen/daten-und-fakten-kindesvernachlaessigung-und-misshandlung/
/ zurück
* * *
Gemeinsam mit dem Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung
hat das NZFH eine Broschüre zum Thema Datenschutz für Akteurinnen und Akteure
aus verschiedenen Bereichen der Frühen Hilfen herausgegeben. Hier werden die
spezifischen Rechtsgrundlagen des Datenschutzes im Bereich der öffentlichen
Jugendhilfe beschrieben, des Weiteren die Regelungen im Bereich der
Gesundheitshilfe für die Träger der freien Jugendhilfe und die Schwangerschafts(konflikt)beratungsstellen
sowie für die Gesundheitsämter. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden:
http://www.fruehehilfen.de/wissen/materialien/publikationen/
/ zurück
Integration durch Arbeit
Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege,
die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (IDA) im
Deutschen Caritasverband, der Fachverband für Arbeit und soziale Integration
e.V. (EFAS) im Diakonischen Werk der EKD sowie die BAG Arbeit haben unter dem Titel „Mehr Teilhabe durch Arbeit. Mit
klaren Rahmenbedingungen einen sozialen Arbeitsmarkt schaffen“ ein Positionspapier
herausgegeben. In ihrem gemeinsamen
Positionspapier fordern die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege eine
politische Initiative zur öffentlich geförderten Beschäftigung: Beschäftigungs-
und Qualifizierungsunternehmen sollen entsprechend ihrer Bedeutung für das
deutsche Wirtschafts- und Sozialsystem rechtlich und finanziell abgesichert
werden. / zurück
* * *
Unter dem Titel „Gesundheitsrisiko
Arbeitslosigkeit - Wissensstand, Praxis und Anforderungen an eine arbeitsmarktintegrative
Gesundheitsförderung“ hat der DGB seinen aktuellen Newsletter
herausgegeben. / zurück
* * *
Unter
dem Link http://www.skf-zentrale.de/Dokumentation_Soziale_Stadt.pdf
finden Sie die Zusammenstellung der Präsentationen des Workshops zum
Antragsverfahren der 2. Förderrunde für das ESF-Bundesprogramm „Soziale Stadt -
Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“, den der DCV am 15. Juni 2010
in Köln durchgeführt hat. / zurück
* * *
·
Bundesprogramm Buergerarbeit
- Modell zur Integration von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt
startete am 15. Juli 2010. Mit 197 Jobcentern aus allen 16 Bundesländern wird
sich fast die Hälfte aller Grundsicherungsstellen bundesweit beteiligen.
·
Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91e) seit
27.07.10 in Kraft. Damit wird das Zusammenwirken der Agenturen für
Arbeit und der Kommunalen Träger in gemeinsamen Einrichtungen auf dem Gebiet
der Grundsicherung für Arbeitsuchende verfassungsrechtlich legitimiert.
·
„Die Grundpfeiler unserer
Zukunft stärken“ - Laut Stellungnahme des Deutschen Vereins für
öffentliche und private Fürsorge zum Haushalts-Eckpunktepapier der Bundesregierung
stärken einige der von der Bundesregierung geplanten Einsparungen zur
Konsolidierung des Bundeshaushaltes die „Grundpfeiler unserer Zukunft“ nicht,
dies betrifft insbesondere den Wegfall der Zuschüsse zur Rentenversicherung,
die Einsparungen bei Maßnahmen der Erwerbsintegration und die Streichung des
Elterngeldes für SGB II-Leistungsempfänger/innen.
·
Einstiegsqualifizierung
erfolgreich - Der erste Zwischenbericht zur Weiterführung der Begleitforschung
zur Einstiegsqualifizierung bestätigt, dass die Einstiegsqualifizierung (EQ)
ein wirksames Instrument zur Integration von jungen Menschen in Berufsausbildung
ist. / zurück
Kinder- und Jugendhilfe
Das Bundesverwaltungsgericht hat am 19. August 2010
entschieden, dass die Heranziehung eines Vaters zum Kostenbeitrag für seine
beiden in Jugendhilfeeinrichtungen untergebrachten Kinder rechtwidrig ist,
soweit ihm weniger von seinem Einkommen verbleibt, als er nach dem
Unterhaltsrecht für sich behalten dürfte. Pressemitteilung
BVerwG Nr. 70/2010 / zurück
* * *
Das Bundeskabinett hat am 3. Mai 2010 die
ausländerrechtliche Vorbehaltserklärung gegen die UN-Kinderrechtskonvention zurückgenommen.
Diese Rücknahme schafft die Voraussetzung dafür, minderjährigen Ausländer/innen
künftig den gleichen Schutz und die gleichen Rechte zukommen zu lassen wie
deutschen Kindern. Aus Sicht des Deutschen Caritasverbandes erfordert die
konsequente Umsetzung der Kinderrechtskonvention jedoch Änderungen der
Gesetzeslage (z. B. Regelungen der Einreise bzw. der Familienzusammenführung).
Um den aus der Rücknahme des Vorbehalts abgeleiteten Handlungsbedarf
aufzuzeigen, hat der Deutsche
Caritasverband ein Fachpapier vorgelegt, in dem werden die in der
UN-Kinderrechtskonvention zugesicherten Rechte ausländischer Kinder und
Jugendlicher vor dem Hindergrund der Rücknahme des Vorbehalts reflektiert
werden. / zurück
* * *
Mit diesem Programm will das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Interesse von Jungen und Männern am
Beruf des Erziehers wecken und Männer bei der Entscheidung für den Erzieherberuf
unterstützen. Das Programm richtet sich an Träger oder Trägerverbünde, die bereit
sind, mit mindestens sieben Kindertageseinrichtungen innovative Konzepte zu erproben,
um u. a. mehr männliche Erzieher zu gewinnen und eine geschlechtersensible
Erziehung im Vorschulalter zu fördern. Eine Kofinanzierung ist nicht erforderlich.
Das Antragsverfahren sieht in der ersten Stufe zunächst eine Interessensbekundung
bis zum 27. September 2010 in elektronischer Form und in schriftlicher
Form bis zum 30. September 2010 vor. Förderleitfaden
/ Finanztechnischer
Förderleitfaden / zurück
* * *
Anmeldeschluss: 16. September 2010
Ziel der Veranstaltung ist es, den Stand des
Ausbaus der Kindertagespflege zu reflektieren und die Perspektiven zu
analysieren. Dazu wird an den Stärken dieser familiennahen und flexiblen
Betreuung angesetzt und darüber diskutiert, wie die Potenziale optimal genutzt
werden können. Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Diakonischen
Werks der Evangelischen Kirche, des Deutschen Caritasverbandes, der
Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA), des Verbandes
Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder - Bundesverband (KTK) und des
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein. Programm
und Anmeldefax
/ zurück
* * *
Anmeldungen sind noch möglich!
Am 26. März 2009 ist in der Bundesrepublik
Deutschland das internationale Übereinkommen über die Rechte der Menschen mit
Behinderungen in Kraft getreten. Darin wird u. a. ein inklusives Bildungs-,
Erziehungs- und Betreuungssystem aller Kinder und Jugendlichen mit
Behinderungen gefordert. Auf die Gesellschaft, die Politik und alle weiteren
Beteiligten kommt eine sozial- und bildungspolitische Reform von historischem
Ausmaß zu. In der Veranstaltung wird die interdisziplinäre Diskussion innerhalb
der Caritas zwischen den Feldern Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe,
Familienhilfe, Jugendsozialarbeit, Migration und Integration gefördert und zusammengeführt.
Flyer
- Anmeldung online über www.caritas.de / zurück
* * *
Anmeldeschluss: 30. August 2010
Zum Thema „Kinderrechte umGesetzt?!“ veranstaltet
der Deutsche Caritasverband einen Kongress, der sich an Leitungs- und
Fachkräfte aus allen Feldern der sozialen Arbeit richtet, die direkt oder
indirekt mit Kindern und Jugendlichen befasst sind. Einladung / Flyer / Anmeldeformular
/ Hinweise
zur Übernachtung / zurück
* * *
Anmeldeschluss: 17. September 2010
Fortbildung
vom 10. bis 12. November 2010 in
Öffentlichkeitsarbeit
Nr.
9, 27.08.10: SkF trauert um ehemalige
Bundesvorsitzende / zurück
Rechtliche Betreuung
Die Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas
werden sich am 12. Vormundschaftsgerichtstag (VGT) zusammen mit der Bundeskonferenz
der Betreuungsvereine mit einem Informationsstand
im Foyer vorstellen. Weitere Informationen zum VGT unter http://www.vgt-ev.de/bundes-vgt.html
/ zurück
* * *
Die Grüne Bundestagsfraktion hat in ihrer Sitzung
vom 29. Juni 2010 eine Große Anfrage mit dem Titel „Personenzentrierte und
ganzheitliche Reform des Betreuungsrechts“ beschlossen. Hierzu erklärt Markus
Kurth, sozial- und behindertenpolischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion:
„Ziel der Großen Anfrage ist die umfassende Skizzierung des Themenfeldes, mit
dem sich die Bundesregierung nach unserer Ansicht bei einer Betreuungsrechtsreform
auseinandersetzen muss. Hierzu gehören u. a. die Frage nach den Auswirkungen
der UN-Behindertenrechtskonvention auf das Betreuungsrecht, die Frage zur
Betreuungsqualität, die konsequente Stärkung der sogenannten ‚vorgelagerten
Systeme’ zur Vermeidung beruflicher Betreuungen sowie die Frage nach der
Zukunft des Betreuungswesens unter Berücksichtung demografischer und
gesellschaftlicher Entwicklungen. Wir erhoffen uns von der Bundesregierung,
dass sie auf der Grundlage unserer Großen Anfrage nun in einen konstruktiven
Dialog mit den Fraktionen des Deutschen Bundestages eintritt.“ Sie finden die
50 Fragen rund um das Betreuungsrecht unter Drucksache 17/2376
auf der Homepage des Deutschen Bundestages http://www.bundestag.de / zurück
* * *
Das
Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern hat zusammen mit der Landeshauptstadt
Schwerin und dem Amtsgericht Schwerin von 2008 bis 2009 das Projekt „Betreuungsoptimierung durch soziale Leistungen -
BEOPS“ durchgeführt. Inzwischen liegt der Abschlussbericht vor. Die Projektidee
ist in enger Anbindung an die Justizministerkonferenz entstanden, so dass davon
auszugehen ist, dass die Ergebnisse auch in die Arbeit der jetzigen
Bund-Länder-AG einfließen werden. Der Bericht
beschäftigt sich z. B. mit der Einhaltung des Erforderlichkeitsgrundsatzes
und ggf. betreuungsvermeidender Alternativen sowie dem Zusammenspiel an der
Schnittstelle. Pressemeldung
des Justizministeriums / zurück
Schwangerschafts-
und Familienberatung
Das
in Zusammenarbeit von DCV, SkF und dem Kath. Krankenhausverband Deutschlands
(KKVD) entwickelte Arbeitspapier „Beratung und Begleitung von
Frauen und Paaren im Kontext von PND. Handlungsempfehlung zur Kooperation von
Katholischen Krankenhäusern und Katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen“
stellt die unterschiedlichen Systemlogiken im Bezug auf Beratung und Begleitung
im Kontext von PND dar, geht auf Schnittstellen und Grenzen ein und beleuchtet das
Thema Kooperation und Vernetzung. Ziel ist es, eine engere Verzahnung von
ärztlicher und vertiefender psychosozialer Beratung zu bewirken um schwangeren
Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes sowie auch
nach Verlust des Kindes bzw. nach einem Schwangerschaftsabbruch umfassende
Beratung und Begleitung anzubieten. Damit unterstützt das Papier auch die
Umsetzung der neuen gesetzlichen Regelungen zur Beratung bei vorgeburtlicher
Diagnostik und pränatalem Befund (Schwangerschaftskonfliktgesetz und
Gendiagnostikgesetz). Die Handlungsempfehlung soll zum Austausch zwischen
Krankenhäusern und Schwangerschaftsberatungsstellen anregen und Kooperationsprozesse
in Gang zu setzen. / zurück
* * *
Zusammen
mit den Trägern der Schwangerschaftsberatungsstellen in der
* * *
Das
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
informiert auf der Internetseite www.gesundinsleben.de
sehr konkret zu Stichworten wie z. B. Stillen, Babybrei, Allergien
vorbeugen etc. Im Juni 2010 wurden vom Netzwerk Junge Familie „Handlungsempfehlungen
für Säuglinge und stillende Mütter“ veröffentlicht, die auf der Internetseite
als PDF zur Verfügung stehen. In dem Netwerk sind u. a. die Berufsverbände
der Frauenärzte, Hebammen und Kinderärzte eingebunden mit dem gemeinsamen Ziel,
einheitliche Empfehlungen an junge Familien abzugeben. / zurück
SkF-Stiftung Agnes Neuhaus
Erstmals schreibt die SkF-Stiftung
Agnes Neuhaus den SkF-Stiftungspreis aus. Sein Themenschwerpunkt: „Neue Wege
zur Eigenaktivierung von Menschen in Armut - Förderung einer
eigenverantwortlichen Lebensgestaltung“. Der SkF-Stiftungspreis fördert
vorbildliche und zukunftsweisende Projekte des Sozialdienst katholischer
Frauen. Bewerben können sich alle SkF Orts- und Diözesanvereine, die
Landesstelle Bayern sowie der SkF Gesamtverein. Der SkF-Stiftungspreis 2011
wird mitgetragen von der Unternehmensgruppe Tengelmann. Das Unternehmen
unterstützt den SkF-Stiftungspreis mit 2.500 Euro. Weitere 2.500 Euro stellt
die SkF-Stiftung Agnes Neuhaus. Der Preisträger erhält damit insgesamt 5.000
Euro. Weitere Informationen, die Teilnahmebedingungen und das Teilnahmeformular
finden Sie unter http://www.skf-stiftung.de/html/skf-stiftungspreis.html
/ zurück
Sozialmarketing
Ab
sofort können sich Spenden sammelnde Organisationen aus Deutschland wieder um
den Transparenzpreis von Pricewaterhouse Coopers bewerben. Der Preis ist mit
insgesamt 30.000 Euro dotiert und zeichnet Organisationen aus, die ihre Spender
in hervorragender Weise über die Verwendung ihrer Mittel sowie ihre Ziele und
Planungen informieren. Die Ausschreibungskriterien finden Sie unter www.pwc.de/de/transparenzpreis / zurück
* * *
Einen
einheitlichen Transparenz-Mindeststandard im Dritten Sektor zu etablieren, ist
das Ziel der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Der Bundesverband
gehört zum Trägerkreis dieser von Transparency International Deutschland ins
Leben gerufenen Initiative. Wer mitmacht, erklärt sich per Selbstverpflichtung
zur Offenlegung von wichtigen Informationen in einem einheitlichen Format auf
seinen Internetseiten bereit. Unter www.transparente-zivilgesellschaft.de
ist die Liste aller Unterzeichner einzusehen. „Die zusätzliche Internetseite
liefert Informationssuchenden mehr Transparenz mit einem Mausklick; sie sollte
sich durchsetzen als ein zweites Impressum für gemeinnützige Organisationen“,
sagte Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen,
zum Start der Initiative und empfiehlt allen Stiftungen sich anzuschließen. / zurück
* * *
Der
Ratgeber "Stiftung und Nachlass" und die Broschüre "Effektives
Stiftungshandeln – Strategien und Tipps nicht nur für Krisenzeiten" werden
als Neuerscheinungen im Verlag des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen
angeboten. Nähere Informationen unter www.stiftungen.org/verlag.
/ zurück
* * *
Alle
deutschen Stiftungen können Nachrichten, Termine und Stellenangebote jetzt
selbständig auf der Internetseite des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen
(BvDS) veröffentlichen. Informationen über den kostenlosen Dienst
"Stiftungen online" des BvDS, der auch Nicht-Mitgliedern offen steht,
finden Sie unter www.stiftungen./org/stiftungen-online
/ zurück
Straffälligenhilfe
Der
Anteil der weiblichen Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten liegt im
europäischen Durchschnitt bei ca. fünf Prozent. Obwohl sich Haftgründe,
Haftdauer und Verhalten von straffälligen Frauen während des Gefängnisaufenthaltes
zum Teil erheblich von denen der Männer unterscheiden, spielt der
Frauenstrafvollzug nur eine untergeordnete Rolle. Die spezifischen Bedürfnisse
von Frauen im Hinblick auf Unterbringung, Sicherheit, soziale Kontakte oder
Gesundheit werden nur selten angemessen berücksichtigt. Lediglich für den Fall
der Schwangerschaft kennt das Strafvollzugsgesetz eigene Regelungen. Auch das
Europäische Parlament ist zu der Auffassung gelangt, dass die besondere
Situation von Frauen in Gefängnissen genauer beleuchtet werden muss und
vorhandene Defizite abgebaut werden müssen. Das Europäische Parlament hat daher
am 13. März 2008 mit der „Entschließung zur besonderen Situation von Frauen im
Gefängnis und die Auswirkungen der Inhaftierung von Eltern auf deren Leben in
Familie und Gesellschaft“ zahlreiche Forderungen verknüpft. Auf der Fachtagung wird
die besondere Situation von Frauen im Strafvollzug in Deutschland und in Europa
beleuchtet. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, wie ein an der Lebenslage
und den Bedarfen ausgerichteter Umgang mit straffälligen Frauen erreicht werden
kann und welche Strategien hier wirkungsvoll sein können. Dabei geht es um spezifische
sozialtherapeutische Angebote und die berufliche Wiedereingliederung ebenso wie
um den Erhalt familiärer Bindungen und sozialer Beziehungen. Besondere Aufmerksamkeit
soll dabei auf die Situation der Kinder inhaftierter Frauen gerichtet werden. Untersucht
wird auch, welche Anforderungen und Impulse von der Europäischen Ebene für
einen verbesserten Strafvollzug für Frauen in Deutschland ausgehen können.
Mehrere Projektpräsentationen zeigen, wie mit kreativen Ansätzen die Lebenssituation
und die Perspektiven von inhaftierten Frauen deutlich verbessert werden können.
Die gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Caritasverbandes und des
Sozialdienst katholischer Frauen ist ein Beitrag zum Europäischen Jahr 2010 zur
Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Weitere Infos: http://www.skfbayern.caritas.de/65141.html
/ zurück
Wohnungslosenhilfe
Fachtagung
der AG Medizinische Versorgung Wohnungsloser der BAG Wohnungslosenhilfe e. V.
Weitere Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung erhalten Sie unter http://www.bagw.de/index2.html
/ zurück
* * *
3.
Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Stationäre Einrichtungen und Werkstätten (AG
SEW) in der BAG Wohnungslosenhilfe. Tagungsflyer und Anmeldung unter http://www.bagw.de/index2.html
/ zurück