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Info-Dienst |
Herausgeber: Sozialdienst katholischer
Frauen Gesamtverein e. V. Verantwortlich: Gaby Hagmans, Bundesgeschäftsführerin Redaktion: Agnes-Neuhaus-Straße 5, 44135 Dortmund Telefon: +49 231 557026-0, Telefax: +49
231 557026-60 E-Mail: plonka@skf-zentrale.de, Internet: www.skf-zentrale.de |
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Juni 2010 |
Auf
einen Blick
Allgemeines
Kooperation
der BAG IDA mit prosozial_Software comp.ASS
Fortbildung
für Geschäftsführungen - Anmeldeschluss: 1. September 2010
Allgemeine
Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
Fachtag
„Armut - Werte - Rollenbilder“ am 23. November 2010 in Dortmund
Regierungskoalition
streicht beim Elterngeld die Sockelleistung für Bezieher von SGB II-Leistungen
Arbeit mit
allein Erziehenden
Ehrenamt
Neuer
Freiwilligensurvey veröffentlicht
Frühe Hilfen
„Werkbuch
Vernetzung“ zu Frühen Hilfen
Frauenhäuser/Häusliche
Gewalt
Fortbildung
„Selbstfürsorge und Stressmanagement“ vom 22. bis 24. September 2010 in Mainz
Integration
durch Arbeit
Teilhabe
benachteiligter junger Menschen am Bildungs- und Ausbildungssystem sichern
Traditionelle
Rollenbilder bestimmen weiterhin Bildungserfolg
Kinder- und
Jugendhilfe
Erweitertes
Führungszeugnis seit 1. Mai 2010
Empfehlungen
des DCV zur Prävention vor sexuellem Missbrauch
Internetauftritt
Runder Tisch Kindesmissbrauch
Angesparte
Grundrente nach Opferentschädigungsgesetz grundsätzlich kein verwertbares
Vermögen
1.
Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft vom 1. bis 3. Dezember 2010 in
Dresden
Bundeskabinett
beschließt Rücknahme der Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention
Fakten
und Empfehlungen zu den Neuregelungen in der Kindertagespflege
Öffentlichkeitsarbeit
Pressemitteilungen/Veröffentlichungen
der Bundesgeschäftsstelle des SkF
Rechtliche
Betreuung
Rechtsprechung
in Leitsätzen zum § 1897 Abs. 3 BGB zur Auswahl des Betreuers
Grundlagenseminar
Rechtliche Betreuung vom 26. bis 28. Oktober 2010 in Fulda
Schwangerschafts-
und Familienberatung
Sozialmarketing
Initiative
Transparente Zivilgesellschaft für mehr Transparenz im gemeinnützigen Sektor
PHINEO
schafft Transparenz im Spendenmarkt
Deutscher
Spendenrat verabschiedet neue Grundsätze
parameta
schreibt Wettbewerb „Projekt-Hilfe für Helfer“ aus. Bewerbungsfrist bis 31.
Juli 2010
Forum
für Förderstiftungen der Caritas am 19. Oktober 2010 in Frankfurt
Neue
Studie beleuchtet stiftungsinterne Prozesse
Einführung
der Umsatzsteuer bei Postdienstleistungen verteuert Mailingaktionen
Leitfaden
für den Umgang mit personenbezogenen Daten im Fundraising
Wohnungslosenhilfe
Fachtag
der BAG Wohnungslosenhilfe zum Fachtag am 4. August 2010 in Kassel
Allgemeines
Die
Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit im DCV (BAG IDA)
und das Softwarehaus „prosozial“ haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart, um
die Prozesse innerhalb der Betriebe der BAG IDA mit Unterstützung der Software
comp.ASS zu optimieren. Die Kooperation bietet für die Mitglieder der BAG IDA
im Rahmen des „BAG IDA IT-Netzwerkes“ günstige Einstiegskonditionen für die
Nutzung und Pflege der Teilnehmerverwaltungssoftware „comp.ass“. Die zur Verfügung
gestellte comp.ASS Version enthält die Module der comp.ASS Organisationslösung
für Freie Träger, wie: Teilnehmer-, Maßnahmen-, Projekt, Seminar-, Stellenverwaltung,
Stellenmatching, zertifizierte eM@W Schnittstelle (elektronische
Maßnahmenabwicklung), Assessment, Hilfeplanung, Hilfeprodukte,
Finanzverwaltung, Anwesenheitserfassung, Fakturierung, Controllingmodul, Serienbriefmodul,
Personenauswahlmodul, xml Modul. Im Rahmen des „BAG IDA IT-Netzwerkes“ werden
auch gemeinsame Standardentwicklungen für alle Mitglieder des Netzwerkes
ermöglicht. Weitere Informationen: Kopie des Kooperationsvertrages
zwischen prosozial und der BAG IDA, Partner- und Pflegevertrag,
zwischen Kunde und der Fa. „prosozial“, Infoblatt. Für
Rückfragen stehen Ihnen die im „Infoblatt“ benannten Ansprechpartner zur Verfügung.
/ zurück
* * *
Die
Integration von Menschen mit Behinderungen in Regelschulen ist immer noch die
Ausnahme. Doch zeichnet sich eine grundlegende Veränderung ab. Im Rahmen dieser
Fachtagung werden die Hindernisse für eine verbesserte Teilhabe an Bildung
herausgearbeitet und konkrete Konzepte und Wege diskutiert, wie mehr Kindern
ein gemeinsames Lernen ermöglicht wird. Dabei werden die Zuständigkeitsbereiche
der relevanten Leistungsträger und deren notwendige Abstimmung aufeinander
erörtert. Veranstaltungsankündigung
/ Anmeldebogen / zurück
* * *
Die
Fortbildungsakademie des Deutschen Caritasverbandes bietet eine längerfristige
Fortbildung für Geschäftsführungen örtlicher Caritas- und Fachverbände unter
dem Thema „Führen im Spannungsverhältnis
von caritativem Auftrag und wirtschaftlich-organisatorischen Notwendigkeiten“
an. Die Einführungstage finden im Oktober 2010 statt, der Kurs läuft von 2011
bis 2012. Fragen beantwortet Hermann Krieger, E-Mail hermann.krieger@caritas.de, Telefon: 0871 2001702.
/ zurück
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Wir leben in einer
Gesellschaft, in der zunehmend mehr Menschen ein hohes Alter erreichen. Welche
Möglichkeiten gibt es, die Gestaltung eines sinnerfüllten, körperlich und
geistig beweglichen Lebens in den vielfältigen Lebenslagen des Alters zu
unterstützen? Dieses Buch gibt erstmals eine Übersicht über die junge Wissenschaftsdisziplin
Geragogik. Sie setzt bei den spezifischen Voraussetzungen des Lernens in der
Zweiten Lebenshälfte an, entwickelt didaktische Konzeptionen und bietet
Anregungen zur Umsetzung durch Bildungsanreize und passende
Bildungsarrangements. Von Elisabeth Bubolz-Lutz, Eva Gösken, Cornelia Kricheldorff, Renate
Schramek, Kohlhammer
Verlag, Stuttgart, erscheint im 3. Quartal 2010, ISBN-13: 978-3-17-021164-3. Geragogik - Das Lehrbuch / zurück
Allgemeine Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
Das BMFSFJ hat am 1. Juni
den zweiten Familienreport veröffentlicht. Inhaltliche Schwerpunkte sind die
familienpolitischen Leistungen des Staates für Familien und ihre Wirkungen. U. a.
wird auf die Bedeutung des Elterngeldes und flexibler Arbeitszeiten für die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf für Frauen und Männer eingegangen. Familienreport 2010 /
zurück
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Im
Kontext des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer
Ausgrenzung 2010 findet am 23.11.2010 in Dortmund der Bundesfachtag für die
Allgemeine Sozialberatung statt. Auswirkungen und Handlungsansätze in Bezug auf
die Beratungssituation werden aufgezeigt und diskutiert. Der Bundesfachtag
findet zum 2. Mal als Kooperationsveranstaltung des Sozialdienst katholischer
Frauen Gesamtverein e. V., des Katholischen Verbandes für soziale Dienste
in Deutschland - Bundesverband e. V. und des Deutschen Caritasverbandes e. V. statt. Ausschreibung / Anmeldeformular / zurück
* * *
Was
in der letzten Legislatur noch als Teil nachhaltiger Familienpolitik gefeiert
wurde, wird nun im Zuge der Bemühungen um die Konsolidierung des
Bundeshaushaltes wieder eingeschränkt. Die Regierungskoalition hat sich darauf
verständigt, auch Kürzungen beim Elterngeld vorzunehmen. Damit ist in weite
Ferne gerückt, was noch im Koalitionsvertrag vereinbart wurde: Die überfällige Einführung
des Teilelterngeldes und die Ausweitung der Partnermonate. Das Elterngeld umfasst
mit 4,5 Milliarden Euro etwa 70 Prozent des schmalen Budgets des
Familienministeriums. Es soll nun bereits ab 1.240 Euro Nettoeinkommen die
Lohnersatzquote von 67 auf 65 Prozent sinken. Davon betroffen sind rund ein
Viertel der insgesamt 800 000 Elterngeldbezieher. Dies soll insgesamt rund 200
Mio. Euro einsparen. Den Hauptteil der Einsparungen werden jedoch die Bezieher
von SGB II-Leistungen erbringen. Das Elterngeld wird bei Hartz IV-Empfängern
künftig als Einkommen angerechnet werden. Betroffen sind rund 130.000 Familien,
etwa 16 Prozent aller Elterngeldbezieher. Weitere Informationen
/ zurück
Arbeit mit allein Erziehenden
Das
Deutsche Jugendinstitut greift im DJI Bulletin 1/2010 das Schwerpunktthema
„Geteilte Sorge“ auf. Behandelt werden die Themenschwerpunkte Armutsrisiko,
Trennung, Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Kinder, hochkonflikthafte
Trennungen, Familienrecht im Wandel und Kinder von gewalttätigen Vätern.
Das
Heft steht unter www.dji.de/bulletin
als Download zur Verfügung. / zurück
Ehrenamt
Auch in diesem Jahr führt das Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement (BBE) im Herbst eine bundesweite Woche des
bürgerschaftlichen Engagements durch. Vom 17. bis 26. September 2010 werden in
Deutschland Vereine, Initiativen, Organisationen, Institutionen und Unternehmen
ihre Freiwilligenprogramme, Projekte und Initiativen der Öffentlichkeit
vorstellen. Seit Mai können Veranstaltungen zur diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen
Engagements angemeldet werden. Ob ein Tag der offenen Tür, eine Fachveranstaltung
oder ein Freiwilligentag – das BBE freut sich über rege Beteiligung an der
Aktionswoche 2010! Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung von
Veranstaltungen finden Sie unter http://www.engagement-macht-stark.de.
/ zurück
* * *
Der
Kurzbericht des 3. Freiwilligensurveys ist online. Der Freiwilligensurvey wird
im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit
1999 alle fünf Jahre erhoben und stellt detaillierte Informationen zum
freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der
Wohnbevölkerung in Deutschland zur Verfügung. Es wurden deutschlandweit 20.000
Personen befragt. TNS infratest Sozialforschung hat für den Monitor
»Engagement« die wichtigsten Trends und Entwicklungen der dritten Erhebungswelle
in Kurzform zusammengefasst und erste Handlungsbedarfe benannt. Mit 71% ist
nach wie vor ein ganz erheblicher Teil der Bevölkerung über seine privaten und
beruflichen Belange hinaus aktiv am Gemeinwesen beteiligt. Mehr als jeder
Dritte ab 14 Jahren übernimmt sogar freiwillig und unentgeltlich längerfristig
Arbeiten, Aufgaben oder Funktionen. Im Schnitt üben Freiwillige ihre Tätigkeit
bereits seit 10 Jahren und zum überwiegenden Teil mindestens einmal pro Monat
aus. Für den Sommer 2010 ist die Publikation des Gesamtberichtes geplant. Kurzbericht
unter http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/engagementpolitik,did=140448.html. / zurück
Frühe Hilfen
Die
Ständige Fachkonferenz 1 des Deutschen Instituts für Jugend- und Familienrecht
(DIJuF) hat unter dem Titel „Frühe Hilfen - Aufgaben,
Möglichkeiten und Grenzen der Kinder- und Jugendhilfe in der Kooperation mit
der Gesundheitshilfe“ eine Stellungnahme zu den Frühen Hilfen
verfasst und unter Berücksichtigung der Fachdebatte eine Systematisierung
vorgenommen sowie Eckpunkte für eine Weiterentwicklung formuliert. / zurück
* * *
Das
Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine neue Publikation herausgegeben:
das „Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer
Kooperation und Vernetzung im Bereich Früher Hilfen und im Kinderschutz“. Das
Werkbuch enthält praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten.
Download (2,94 MB). Zu
bestellen unter www.bzga.de/infomaterialien/fruehehilfen/werkbuch-vernetzung/.
/ zurück
Frauenhäuser/Häusliche
Gewalt
Zielgruppe:
Fachkräfte aus der Beratungs-, Frauenhausarbeit und Mutter-Kind-Einrichtungen. Einladung und Programm
/ zurück
Integration durch Arbeit
Der
Deutsche Caritasverband (DCV) sieht dringenden politischen Handlungsbedarf,
junge arbeitslose Menschen in das (Aus)Bildungssystem zu integrieren. Daher
schlägt die Caritas Strategien und Handlungsempfehlungen für eine bessere
Integration benachteiligter Jugendlicher vor. Positionierung DCV Quelle:
Jugendsozialarbeit News Nr. 366. / zurück
* * *
Viele
junge Männer und Frauen entscheiden sich noch immer für Berufe, die
traditionelle Geschlechterrollen widerspiegeln. Das hat eine soeben veröffentlichte
EU-Studie ergeben. Auch in Deutschland folgt die Studienfachwahl oft
traditionellen Mustern: der Anteil der weiblichen Hochschulabsolventen im
Bereich Gesundheit und Soziales betrug 2007 fast 75 Prozent. In allen 27
EU-Staaten: 76 Prozent. Im Ingenieur- und Bauwesen jedoch nur knapp 18 Prozent.
In allen 27 EU-Staaten: 25,5 Prozent. Mehr Quelle: Newsletter EU-Aktuell vom 7. Juni 2010. / zurück
Kinder- und Jugendhilfe
Mit dem „Fünften Gesetz zur Änderung des
Bundeszentralregistergesetzes“ ist ein erweitertes Führungszeugnis für
Personen, die beruflich oder ehrenamtlich kinder- oder jugendnah tätig sind
oder tätig werden sollen, eingeführt worden. Diese Änderungen sind mit Wirkung
vom 1. Mai 2010 in Kraft getreten. Ausschlaggebende Motive des Gesetzgebers
sind der verbesserte Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Sexualstraftätern
sowie das Interesse der Gesellschaft am Schutz vor Personen, die wegen Sexualdelikte
verurteilt wurden. Ausführliche
Informationen / zurück
* * *
Der Deutsche Caritasverband hat die folgenden Empfehlungen
zur Prävention vor sexuellem Missbrauch und zum Verhalten bei Missbrauchsfällen
in den Diensten und Einrichtungen der Caritas herausgegeben:
·
Empfehlungen zur Prävention vor sexuellem Missbrauch
·
Empfehlungen bei Hinweisen auf sexuellem Missbrauch
·
Verpflichtungen und Empfehlungen im Falle eines begründeten Verdachts
auf sexuellen Missbrauch
·
Empfehlungen zum Umgang mit länger zurückliegenden Fällen
·
Empfehlungen zum Umgang mit Opfern sexuellen Missbrauchs
Im Internet werden zu den Empfehlungen ergänzende
Materialien zur Verfügung gestellt. Die Empfehlungen finden Sie hier: http://www.caritas.de/2340.asp.
/ zurück
* * *
Der Runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“, den
die Bundesregierung am 24. Mai 2010 mit dem Ziel eingerichtet hat, der
gemeinsamen Verantwortung für einen verbesserten Schutz von Kindern und
Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt gerecht zu werden, verfügt über einen
eigenen Internetauftritt. Aktuelle Informationen zu Sitzungen, Mitgliedern, Beschlüssen
sind unter http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/
eingestellt. / zurück
* * *
Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 2255530 können
Betroffene sexuellen Missbrauchs telefonisch ihre Anliegen an die Unabhängige
Beauftragte richten. Gleichzeitig ist die Homepage gestartet, unter der Betroffene
weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden: http://beauftragte-missbrauch.de. / zurück
* * *
Das Bundesverwaltungsgericht hat am 27. Mai 2010
abschließend in seinem Urteil bestätigt, dass der Einsatz einer angesparten
monatlichen Grundrente nach dem Opferentschädigungsgesetz als Vermögen zur
Deckung eines sozialhilferechtlichen Bedarfs grundsätzlich eine Härte bedeutet
und daher regelmäßig nicht verlangt werden darf (weitere Details siehe Presseerklärung).
In seiner Information zu dieser Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts
empfiehlt Herr Oehlmann-Austermann vom LWL-Landesjugendamt Westfalen Vormündern
zumindest bei Vorliegen eines strafrechtlichen Urteils gegen den/die Täter
vorsorglich Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz/ Bundesversorgungsgesetz
zu beantragen. / zurück
* * *
Das 1. Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft
bietet für alle, die beruflich mit dem Thema Vormundschaft befasst sind, einen
zentralen Ort der Information und Diskussion. Ein wichtiges Thema der Veranstaltung
wird die Diskussion über den Reformbedarf des Vormundschaftsrechts sein.
Eingeladen sind u. a. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der
Justiz, Renate Jäger, EGMR, Dr. Helmuth Figdor, Familienberater und
Psychoanalytiker aus Wien, Prof. Dr. Ludwig Salgo, FH Frankfurt und Dr. Thomas
Meysen, DIJuF. Das Bundesforum wird vorbereitet von den Landesjugendämtern
Rheinland und Westfalen-Lippe, einzelnen Jugendämtern, dem Deutschen
Familiengerichtstag, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht, dem
Verband Katholische Jugendfürsorge und dem SkF Gesamtverein. / zurück
* * *
Nach jahrelangem Streit hat die Bundesregierung am
3. Mai 2010 die Rechte ausländischer Kinder und Jugendlicher in Deutschland
gestärkt. Mit der Rücknahme der Vorbehaltserklärung zur
UN-Kinderrechtskonvention erkennt Deutschland die am 20. November 1989 von der
UN-Generalversammlung beschlossene UN-Kinderrechtskonvention ohne Einschränkungen
an. Damit erhalten insbesondere Flüchtlingskinder die gleichen Grundrechte wie
deutsche Kinder und sind z. B. besser in Asylverfahren geschützt. / zurück
* * *
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend hat eine aktuelle Fassung der Fakten und Empfehlungen zu den
Neuregelungen in der Kindertagespflege herausgegeben. Diese greifen folgende Themen
auf:
·
Besteuerung
·
Kranken- und Pflegeversicherung
·
Rentenversicherung
·
Vergütung
·
Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
·
Weitere Änderungen im SGB VIII durch das KiföG
http://www.skf-zentrale.de/BMFSFJ_Fakten_und_Empfehlungen_zur_KTP_April_2010.pdf
/ zurück
Öffentlichkeitsarbeit
·
Nr. 7, 22.06.10: Ohne
Denkverbote - SkF und Caritas für Reformen in der katholischen Kirche
·
Nr. 6, 18.06.10: Alleinerziehende alleinlassen? SkF gegen Sparen an der falschen Stelle
·
Nr. 5, 07.06.10: SkF eröffnet Hotel NeuHaus - Erster Integrationsbetrieb im
Dortmunder
Dienstleistungssektor
·
Juni 2010, Impuls
des Monats auf frauenseelsorge.de, „Armut bewegt“, Armut von alleinerziehenden
Frauen, Beitrag von Petra Winkelmann, Referat Frauen und Familien der SkF
Bundesgeschäftsstelle
·
Fotos zur Delegiertenversammlung
vom 21. bis 23. Juni 2010 in Hildesheim
/ zurück
Rechtliche Betreuung
Die Juni-Ausgabe des BtG-Infobriefes
mit vielen Informationen aus dem Arbeitsfeld, der verbandlichen Arbeit und den
aktuellen politischen Entwicklungen finden Sie hier http://www.skf-zentrale.de/BtG_Infobrief_2010_Juni.pdf
/ zurück
* * *
Die anliegende Zusammenstellung umfasst die
aktuelle Rechtsprechung zu der Frage, inwieweit Mitarbeiter eines Betreuungsvereins
Betreuungen für Bewohner von Einrichtungen gleicher Trägerschaft übernehmen können.
/ zurück
* * *
Das
Urteil des Bundesfinanzhofs vom 17. Februar 2009 ist nach wie vor nicht im
Bundessteuerblatt veröffentlicht. Erst dann wäre eine entsprechende Handhabung
für alle Finanzbehörden bindend. Inzwischen haben sich die Obersten Finanzbehörden
darauf verständigt, das BFH-Urteil auch ohne eine Veröffentlichung im Bundessteuerblatt
anzuwenden. Es mehren sich die Rückmeldungen der Vereine, die entsprechende
Informationen ihrer Finanzämter erhalten haben. Eine Rückfrage beim
Bundesjustizministerium der Finanzen im April 2010 ergab, dass die Auswirkungen
der Entscheidung des BFH auf das nationale Umsatzsteuerrecht zwischen Bund und
Länder weiter erörtert wird. Mit einem Ergebnis sei kurzfristig nicht zu
rechnen, da eine grundlegende Überarbeitung von § 4 Nr. 18 Umsatzsteuergesetz
erforderlich geworden ist. Die Veröffentlichung des Urteils im Bundesteuerblatt
Teil II musste daher zurückgestellt werden. / zurück
* * *
Mit
dem Artikel 12 vollzieht die UN-Konvention eine deutliche Abkehr vom
traditionellen Verständnis der Rechtsfähigkeit behinderter Menschen: Sie werden
als Rechtssubjekte anerkannt und genießen in allen Lebensbereichen
gleichberechtigt mit anderen Rechts- und Handlungsfähigkeit. Da viele Menschen
mit Behinderungen Unterstützung bei der Teilhabe am Rechtsleben benötigen,
werden die Vertragsstaaten aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu treffen, um sie
bei der Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit zu unterstützen. In Kooperation
mit dem Referat Behindertenhilfe wird eine Arbeitsgruppe im Arbeitsfeld Rechtliche
Betreuung sich mit den Folgen und Konsequenzen beschäftigen. Bei einem ersten
Treffen am 4. Mai 2010 mit Vertretern aus dem Bereich Behindertenhilfe,
Rechtliche Betreuung und Angehörigenarbeit wurden Fragestellungen rund um die
Konvention und ihre möglichen Auswirkungen auf das Betreuungswesen gesammelt.
Sicher wird über die Frage der Geschäftsfähigkeit zu diskutieren sein. Auch im
Unterbringungsrecht gibt es offene Fragen. Die Praxis des
Einwilligungsvorbehaltes steht ebenso auf dem Prüfstand. Deutlich macht die Behindertenkonvention
erneut die gleichberechtigte Stellung der Menschen mit Behinderung und ohne
Behinderung. Das Betreuungsrecht 1992 war ein Meilenstein und ist grundsätzlich
mit den Anforderungen der UN Konvention kompatibel. Trotzdem ist gerade im
Hinblick auf Umsetzung und Praxis noch einiges zu verbessern. / zurück
* * *
Das
Seminar vermittelt Grundkenntnisse zur Zielgruppenanalyse, zum Aufbau und zur Struktur
eines Vortrages sowie Hilfen für die Präsentation. Rahmenbedingungen einer Veranstaltung
und gruppendynamische Prozesse bei den Zuhörern werden erörtert, ebenso die
Leitung und Moderation von größeren Gruppen sowie Vorträge vor großen, sehr
unterschiedlichen Zielgruppen. Weitere Informationen finden Sie unter folgenden
Links: www.skmev.de / www.betreuungsvereine-in-aktion.de.
/ zurück
* * *
Aufgrund
der guten Resonanz und der hohen Nachfrage wird das Grundlagenseminar
„Rechtliche Betreuung im Betreuungsverein“ für neue Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in den Betreuungsvereinen von Caritas, SkF und SKM auch in diesem
Jahr durchgeführt. Näher Angaben finden Sie unter www.skmev.de
und www.betreuungsvereine-in-aktion.de.
/ zurück
Schwangerschafts-
und Familienberatung
Einladung
und Programm / zurück
* * *
Einladung und Programm
/ zurück
Sozialmarketing
Ziel
der Initiative ist es, ein breites Aktionsbündnis innerhalb der
Zivilgesellschaft herzustellen, das sich auf die wesentlichen Parameter für
effektive Transparenz einigt. Die Unterzeichner der Initiative verpflichten sich,
zehn präzise benannte, relevante Informationen über ihre Organisation leicht auffindbar,
in einem bestimmten Format der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Damit sollen bestehende Standards nicht ersetzt, wohl aber eine Messlatte für
die Eingangsvoraussetzungen effektiver Transparenz im gemeinnützigen Sektor
festgelegt werden. Während Kapitalgesellschaften in Deutschland seit Januar
2007 auf einer Internetplattform ihre Bilanz, Namen der Geschäftsführung,
Anzahl des hauptamtlichen Personals und anderes mehr offen legen müssen, sind
Organisationen der Zivilgesellschaft (ausgenommen gemeinnützige Kapitalgesellschaften
wie gGmbHs oder gAGs) nicht verpflichtet, die Öffentlichkeit über die Herkunft
und Verwendung ihrer Mittel zu informieren. Bei gemeinnützigen Organisationen
besteht zwar gegenüber den Finanzämtern eine Auskunftspflicht, ein spezifisches
und einheitliches Format existiert dafür jedoch nicht. Überdies unterliegen
alle beim Finanzamt eingereichten Informationen dem Steuergeheimnis und werden
nur veröffentlicht, sofern die Organisationen dies freiwillig tun. Die Unterzeichner
der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichten sich, nach einem bestimmten
Format offen zu legen, welche Ziele ihre Organisation verfolgt, woher die
Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer darüber entscheidet. Sie
stellen diese Informationen klar strukturiert und leicht auffindbar ins Netz.
Vor allem lokale und regionale Organisationen werden durch die Initiative
ermutigt, sich dem Thema Transparenz stärker zu widmen. Die Unterzeichner
dieser Initiative rufen alle Organisationen der Zivilgesellschaft auf, die
folgende Selbstverpflichtung
verbindlich zu erklären, einzuhalten und zu verbessern. / zurück
* * *
PHINEO
hat ein mehrstufiges Analyseverfahren entwickelt, mit dessen Hilfe es möglich
ist, Aussagen über das Wirkungspotential von gemeinnützigen Organisationen und
ihre Projekte zu treffen. Die daraus entstandenen Empfehlungen geben Stiftern,
Spendern und sozial engagierten Unternehmen Orientierung, wie sie sich wirkungsvoll
finanziell engagieren können. Hinter PHINEO steht ein Bündnis aus Wirtschaft,
Staat und Gesellschaft. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung, die
Deutsche Börse, KPMG und die Stiftung Mercator. „Soziale Investoren wollen sich
sicher sein, dass sie mit ihrem Geld nachhaltig etwas bewirken können“, sagte
Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung und
PHINEO-Aufsichtsratsvorsitzende. „Spenden wird immer stärker als Investition
angesehen, die eine soziale Rendite abwirft und etwas Positives bewirkt. Wir
hoffen, dass PHINEO zahlreiche Soziale Investoren ermuntern kann, sich für die
Gesellschaft einzubringen.“ PHINEO fungiert als Marktplatz, auf dem soziale
Investoren mit gemeinnützigen Organisationen zusammen kommen. Mehr auf www.phineo.org.
/ zurück
* * *
Mehr Offenheit und Transparenz für Spender und
Öffentlichkeit hat die Mitgliederversammlung des Deutschen Spendenrates unter
dem Titel „Dem Gemeinwohl und dem Spender verpflichtet“ beschlossen und die
neuen Grundsätze des Deutschen Spendenrates verabschiedet. Ziel ist die Wahrung
und Stärkung der ethischen Prinzipien des Spendenwesens in Deutschland sowie
die Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Umgangs mit Spendengeldern durch
freiwillige Selbstkontrolle. Im Gegensatz zur bislang eher kompakt gefassten
Selbstverpflichtung des Spendenrats beschreiben die neuen Grundsätze die Regeln
für die Mitgliedsorganisationen erheblich umfassender und differenzierter. So
werden klare Regeln für die Spendenwerbung, Organisationsstruktur und das
Rechnungswesen sowie deren Veröffentlichung aufgestellt. Neu hinzugekommen ist
unter anderem die Verpflichtung der Mitglieder, ihre zuständige Finanzbehörde
dem Spendenrat gegenüber hinsichtlich des gemeinnützigen Bereiches von der
Schweigepflicht zu entbinden. Da ein Freistellungsbescheid immer nur eine
Rückbetrachtung länger zurückliegender Geschäftsjahre bedeutet, erhält der
Spendenrat damit die Chance, im Zweifelsfall auch Zugang zu aktuellen
Informationen über laufende Prüfungen/Verfahren zum Status der Gemeinnützigkeit
einer Mitgliedsorganisation zu bekommen. Die neuen Grundsätze sind eine
Selbstverpflichtung der Mitglieder des Deutschen Spendenrates und werden im
Zweifelsfall durch eine Schiedskommission geprüft. Weitere
Informationen / zurück
* * *
Fünf Tage Projektmanagement als
Unterstützung für Wohltätigkeitsorganisationen. Die parameta Projektberatung
GmbH & Co. KG schreibt erstmals ihren Wettbewerb „Projekt-Hilfe für Helfer“
aus. Bundesweit können sich Wohltätigkeits- und Hilfsorganisationen bewerben,
die sich im Projektmanagement fit machen wollen. Das Gewinner-Team wird von Dr.
Michael Streng, Gründer und Geschäftsführer der parameta Projektberatung, in
fünf Tagen fit gemacht für erfolgreiches Projektmanagement. Das umfasst die
Analyse vorhandener Projekte, Verbesserungsvorschläge sowie deren nachhaltige
Verankerung, damit Hilfs- und Wohltätigkeitsorganisationen professioneller
agieren können. Um an dem Wettbewerb teilzunehmen, genügt es, einen Fragebogen
auszufüllen, erhältlich unter www.parameta.de/projekthilfe.
/ zurück
* * *
Förderstiftungen gewinnen auch im Bereich der
Caritas und ihrer Fachverbände weiter an Bedeutung für die nachhaltige Finanzierung
von Hilfsangeboten und die Projektförderung. Auf der örtlichen Ebene sind
bereits einige Förderstiftungen gegründet worden, das Potenzial ist jedoch noch
weit größer, so dass unterstützende Maßnahmen und Informationen aus Sicht des
Deutschen Caritasverbandes erforderlich sind. Das Forum für
Caritas-Förderstiftungen zählt zu diesen Angeboten. Zielgruppe sind Verantwortliche
von Caritas-Förderstiftungen und Förderstiftungen der Fachverbände auf
örtlicher Ebene, denen die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs und des
voneinander Lernens gegeben werden soll. Einladung
/ Anmeldeformular
/ zurück
* * *
Viele
„klassische“ Instrumente im Bereich Steuerung und Kontrolle spielen in der
Stiftungspraxis noch keine herausragende Rolle. So lautet das Fazit einer
aktuellen StiftungsStudie des Bundesverbandes deutscher Stiftungen. Allerdings
haben viele Stiftungen das Potenzial, sich der Öffentlichkeit stärker zu öffnen
und um Vertrauen zu werben. Die Studie ist eine Bestandsaufnahme zu
Gremienstrukturen und zur Anwendung der Grundsätze Guter Stiftungspraxis. Knapp
ein Viertel der befragten Stiftungen wendet die Grundsätze an. Die Studie steht
unter dem folgenden Link zum kostenlosen Download bereit www.stiftungen.org/grundsaetze_
guter_stiftungspraxis. / zurück
* * *
Mit
dem im März 2010 verabschiedeten Gesetz zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben
wurden insbesondere Anpassungen des deutschen Steuerrechts an europarechtliche
Vorgaben durchgeführt. Eine der wesentlichen Änderungen betrifft die Beschränkung
der bisherigen Umsatzsteuerbefreiung für Post-Dienstleistungen auf
Post-Universaldienstleistungen. Von der Umsatzsteuer befreit sein sollen ab dem
1. Juli 2010 nunmehr nur noch Post-Universaldienstleistungen, mit denen - durch
einen oder mehrere Unternehmer - eine Grundversorgung der Bevölkerung
sichergestellt wird. Umsatzsteuerpflichtig werden alle individuell vereinbarten
Leistungen sowie Leistungen zu Sonderkonditionen. Je nach Ausgestaltung können
hiervon z. B. Mailing-Aktionen betroffen sein, da die Einführung der Umsatzsteuer
teilweise zu prozessualen bzw. produktspezifischen Änderungen führt und die von
der Post in Rechnung gestellte Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer geltend gemacht
werden kann. / zurück
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Hrsg.
Finanzreferat/Verwaltung des Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein
e. V., Stand 2010. Bezug: 5 Euro zzgl. Versandkosten über die SkF
Bundesgeschäftsstelle, E-Mail info@skf-zentrale.de,
Telefon 0231 557026-11. / zurück
Wohnungslosenhilfe
Die Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe e. V. lädt zum Fachtag „Partizipation“ ein. Einladung / Rückmeldebogen bis
zum 16. Juli 2010 / Europäische Befragung (ehemals)
Wohnungsloser. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.eisop.org/projekte/22-europa-befragung-wohnungsloser.html.
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