Sozialdienst katholischer Frauen

 

 

 

Info-Dienst

 

Herausgeber: Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.

Verantwortlich: Gaby Hagmans, Bundesgeschäftsführerin

Redaktion: Claudia Steinborn, Britta Plonka

Agnes-Neuhaus-Straße 5, 44135 Dortmund

Telefon: +49 231 557026-0, Telefax: +49 231 557026-60

eMail: plonka@skf-zentrale.de, Internet: www.skf-zentrale.de

 

 

 

 

Januar 2010

 

 

Auf einen Blick

 

Allgemeines

Berliner Gesundheitspreis 2010 zeichnet Projekte zur Entlastung pflegender Angehöriger aus – Bewerbungsschluss: 31. Mai 2010

Initiative INTERNET ERFAHREN bietet kostenfreie Trainings zum Internet/Web 2.0 an

„Wir gewinnen mit Familie“ - Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie am 15. Mai 2010

Lagerauflösung Druckerzubehör

Allgemeine Soziale Beratung

Überprüfungsanträge SGB II / SGB XII und AsylbLG

Arbeit mit allein Erziehenden

Kindergeld, Mindestunterhalt und Unterhaltsvorschuss

Literaturhinweis

Familienbezogene Armutsprävention

Europäisches Jahr gegen Armut und Ausgrenzung 2010

Integration durch Arbeit

Neue JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

Teilzeitbeschäftigung nimmt zu

Kinder- und Jugendhilfe

Gesetzentwurf zur Änderung des Vormundschaftsrechts

Beteiligung in der Erziehungshilfe - Homepage der Erziehungshilfefachverbände

Netzwerkstelle Ombudschaft in der Jugendhilfe

Öffentlichkeitsarbeit

Pressemitteilung

Medienpreis der Freien Wohlfahrtspflege „Deutscher Sozialpreis 2010“ - Bewerbungsschluss 1. März 2010

Schwangerschafts- und Familienberatung

Neues DIJuF-Gutachten zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Abgabe von Kindern in einer Babyklappe

Sozialmarketing

5. Norddeutscher Fundraisingtag am 24. und 25. Februar 2010 in Hamburg

Straffälligenhilfe/Gefährdetenhilfe

Vorstandswahlen bei der KAG-S (Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe)

10 Jahre „Frei-Raum“ der Landesstelle Bayern

 

 

Allgemeines

 

Berliner Gesundheitspreis 2010 zeichnet Projekte zur Entlastung pflegender Angehöriger aus – Bewerbungsschluss: 31. Mai 2010

Der Berliner Gesundheitspreis, den der AOK-Bundesverband, die AOK Berlin-Brandenburg und die Ärztekammer Berlin gemeinsam vergeben, sucht bundesweit nach innovativen Projekten, die pflegende Angehörige unterstützen. Bis zum 31. Mai 2010 können sich Institutionen bewerben, die eine gesundheitliche Entlastung für diese Personengruppe bieten und ihr helfen, am sozialen Leben teilzuhaben sowie Pflege und Beruf besser zu vereinbaren. Dabei ist nicht nur an Menschen gedacht, die ihre älteren Angehörigen pflegen, sondern auch an Eltern mit langzeit-pflegebedürftigen Kindern. „Es gibt gute Ansätze, wie man pflegende Familien in ihrem Alltag entlastet, und genau diese suchen wir, um sie auszuzeichnen“, so Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Berlin-Brandenburg. Den Berliner Gesundheitspreis gibt es seit 1995, er ist mit 50 000 Euro ausgelobt. Weitere Informationen finden Sie unter www.berliner-gesundheitspreis.de. / zurück

 

* * *

 

Initiative INTERNET ERFAHREN bietet kostenfreie Trainings zum Internet/Web 2.0 an

Die Initiative „INTERNET ERFAHREN – Gemeinsam durchs Netz“ bietet unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie 2010 und 2011 bundesweit 120 eintägige Trainingsveranstaltungen für Multiplikatoren in der sozialen Arbeit an. Die Multiplikatoren werden danach ihren jeweiligen Zielgruppen Internetkenntnisse mit Schwerpunkt web 2.0 vermitteln können. Das Curriculum der Schulung wurde in enger Abstimmung mit den Wohlfahrtsorganisationen entwickelt. Anmeldungen nimmt das Referat Kinder- und Jugendhilfe des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg entgegen, Fax 0761 200634. / zurück

 

* * *

 

„Wir gewinnen mit Familie“ - Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie am 15. Mai 2010

Das vom BMFSFJ beauftragte Servicebüro Lokale Bündnisse für Familie informiert: Vielerorts laufen bereits erste Planungen zum Aktionstag am 15. Mai 2010. 2010 wird der Aktionstag unter dem Motto „Wir gewinnen mit Familie“ das Thema „Standortfaktor Familienfreundlichkeit“ platzieren. „Standortfaktor Familienfreundlichkeit“ ein Thema mit vielen Dimensionen. „Standortfaktor Familienfreundlichkeit“ das kann bedeuten Gemeinden, Städte und Regionen zukunftsfähig zu gestalten, mit starken Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft ein familienfreundliches Lebens- und Arbeitsumfeld zu schaffen oder auch gemeinsam Perspektiven zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu entwickeln. Am 15. Mai sind alle aufgerufen, sich für familienfreundliche Lebens- und Arbeitsbedingungen zu engagieren, beispielsweise Unternehmen, Kommunen, Kammern, Arbeitsagenturen, Vereine, Verbände und freie Träger mit Tagen der offenen Tür, Unternehmenswettbewerben, Diskussionsveranstaltungen, Familienfesten, Plakat- und Telefonaktionen und vielem mehr. Unter www.aktionstag2010.de können Sie ihre Aktion anmelden. Tipps zur Pressearbeit erhalten Sie unter „Gewusst Wie!“. / zurück

 

* * *

 

Lagerauflösung Druckerzubehör

Bedingt durch einen Lagerauflösung werden fabrikfrische Tintenpatronen und Tonern weiterhin an soziale, kirchliche und gemeinnützige Einrichtungen (Kinderheime, Bildungseinrichtungen, Familienzentren, Kirchengemeinden etc.) zu stark reduzierten bzw. teilweise symbolischen Preisen verkauft. Für fast alle gängigen Drucker-Modelle sind aktuell noch Bestände da. Es gibt keine Mindestabnahmemenge! TONER-EXPRESS Nürnberg, Herr HANDRICK, Telefon 0911 4310919 oder per Mail an toner-express@web.de / zurück

 

 

Allgemeine Soziale Beratung

 

Überprüfungsanträge SGB II / SGB XII und AsylbLG

Im Januar oder Februar 2010 ist eine Entscheidung des BVerfG zu den Regelleistungen zu erwarten. Betroffene sollten vorsorglich Überprüfungsanträge stellen. Dies betrifft Bezieher von Leistungen nach SGB II / SGB XII und AsylbLG. Die Überprüfungsanträge können bis einen Tag vor der BVerfG-Urteilsverkündung gestellt werden. Offene Rechtsfragen werden üblicher Weise bis zur endgültigen höchstrichterlichen Entscheidung ruhend gestellt oder Bescheide für vorläufig erklärt (s. z. B. § 40 Abs. 1 Nr. 1a SGB II i. V. m. § 328 Abs. 1 Nr. 1 SGB III). Informationen und Musterüberprüfungsanträge: http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2009/Rueckwirkend_Ansprueche_Sichern.aspx. Quelle: Thomé Newsletter 10.01.2010. / zurück

 

 

Arbeit mit allein Erziehenden

 

Kindergeld, Mindestunterhalt und Unterhaltsvorschuss

Zum 1. Januar 2010 wurde das Kindergeld erhöht auf

·         184 € monatlich für das 1. und 2. Kind

·         190 € monatlich für das 3. Kind

·         215 € monatlich für alle weiteren Kinder.

Ebenso stiegen die Sätze des Mindestunterhaltes von Kindern

·         für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 317 € (abzgl. ½ Kindergeld, z. B. beim 1. Kind - 92 € = 225 €)

·         für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres 364 € (abzgl. ½ Kindergeld = 272 €) und

·         für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 426 € (abzgl. ½ Kindergeld = 334 €).

Der Unterhaltsvorschuss beträgt seit Januar 2010

·         133 € für Kinder bis zu 5 Jahre und

·         180 € für Kinder von 6-11 Jahren.

Einen aktualisierten Download der Broschüre „Durchblick“ mit Stand Januar 2010 finden Sie unter http://www.skf-zentrale.de/AGIA_Durchblick_A5_2010.pdf. Bestellungen bis zu max. 20 Exemplare unter info@skf-zentrale.de oder 0231 557026-0. Die Versandkostenpauschale beträgt bei 1 bis 15 Stück 2,50 € und bei 16 bis 20 Stück 5,00 €. / zurück

 

* * *

 

Literaturhinweis

Ausgewählte aktuelle Arbeitshilfen katholischer und evangelischer Träger sowie des VAMV und Shia zur Arbeit mit Alleinerziehenden: http://www.skf-zentrale.de/Aktuelle_Arbeitshilfen_Arbeit_mit_aE.pdf / zurück

 

 

Familienbezogene Armutsprävention

 

Europäisches Jahr gegen Armut und Ausgrenzung 2010

Auf Beschluss des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 22. Oktober 2008 haben die Mitgliedstaaten das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (EJ 2010) erklärt. Damit soll das öffentliche Bewusstsein für Armutsrisiken gestärkt, die Wahrnehmung für ihre Ursachen und Auswirkungen geschärft sowie Möglichkeiten ihrer Überwindung dargestellt werden. Gute Beispiele sollen Schule machen. Im Mittelpunkt des EJ 2010 stehen ca. 30 bis 50 Projekte in ganz Deutschland, die aus Bundes- und EU-Mitteln gefördert werden sowie eine Öffentlichkeitsarbeit. Europaweit werden von den Mitgliedstaaten und der EU-Kommission Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionen organisiert. Die Nationale Durchführungsstelle im Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist für die Umsetzung des EJ 2010 und die Gesamtkoordination der deutschen Aktivitäten verantwortlich. Den Start für die Aktivitäten in Deutschland bildet die Nationale Auftaktveranstaltung am 25. Februar 2010 in Berlin.

Unter folgenden Links finden Sie weitere Informationen:

·         http://www.nationale-armutskonferenz.de/

·         Caritas international

·         Kampagne der Caritas

zurück

 

 

Integration durch Arbeit

 

Neue JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

Mit der neuen JOBBÖRSE unter www.arbeitsagentur.de können gezielt Arbeitsstellen in Deutschland und im Ausland sowie Ausbildungsplätze gesucht werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich online arbeitsuchend zu melden. Die JOBBÖRSE ermöglicht nun auch, auf eigene, in der Agentur für Arbeit gespeicherte Bewerberprofile zuzugreifen. Startseite Stellen- und Bewerberbörse / zurück

 

* * *

 

Teilzeitbeschäftigung nimmt zu

Sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen nehmen im Trend ab, sozialversicherungspflichtige Teilzeitstellen zu. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17/189) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/64) hervor. Von Juni 1999 bis Juni 2008 habe die Vollzeitbeschäftigung um 1,36 Millionen oder 5,7 Prozent auf 22,44 Millionen abgenommen, die Teilzeitbeschäftigung um 1,33 Millionen oder 36 Prozent auf 5 Millionen zugenommen, so das Bundesarbeitsministerium. Im letzten Konjunkturaufschwung hätten die sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen jedoch wieder zugelegt, und zwar von Juni 2005 bis Juni 2008 um 641.000 oder 2,9 Prozent. Die entsprechenden Teilzeitstellen seien in der gleichen Zeit um 638.000 oder 14,6 Prozent gestiegen. Durch die Krise sei dieser Trend jedoch wieder gebrochen worden. Sie habe nach den Angaben der Regierung wieder zu einem Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung geführt, von März 2008 bis März 2009 um 83.000 oder 0,4 Prozent auf 22,22 Millionen. Die Teilzeitstellen hätten im gleichen Zeitraum um 196.000 oder vier Prozent auf 5,1 Millionen zugenommen. 63 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjobber seien im März 2009 Männer gewesen, 37 Prozent Frauen, berichtet die Regierung weiter. 84 Prozent der Teilzeitstellen seien hingegen von Frauen ausgeübt worden, 16 Prozent von Männern. Während sich die Linksfraktion in ihrer Vorbemerkung zu der Kleinen Anfrage besorgt über diese Entwicklung zeigt, weil die Ungleichheit verschärft und die ohnehin matte Binnennachfrage geschwächt werde, vertritt die Bundesregierung in ihrer Antwort die Auffassung, dass ”diese Entwicklung nicht von vornherein als negativ zu bewerten ist“. Flexible Beschäftigungsformen seien als Reaktion auf die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft, neue Technologien und den Strukturwandel für Arbeitgeber unerlässlich. Der Staat lege zudem Rahmenbedingungen und Mindeststandards fest. ”Außerdem haben die Strukturreformen am Arbeitsmarkt dazu beigetragen, die Beschäftigungsschwelle, also die Rate des Wirtschaftswachstums, ab der Unternehmen wieder zusätzliches Personal einstellen, zu senken“, heißt es weiter. „Der Einsatz flexibler Beschäftigungsformen hat also im letzten Abschwung geholfen, Umbruchphasen zu bewältigen und Grundlagen dafür zu legen, dass im Aufschwung der Jahre 2006/2007 wieder verstärkt sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Vollzeit entstehen konnten.“

Quelle. Heute im Bundestag Nr. 005 vom 12.01.2010. / zurück

 

 

Kinder- und Jugendhilfe

 

Gesetzentwurf zur Änderung des Vormundschaftsrechts

Das Bundesministerium der Justiz hat den Entwurf zur Änderung des Vormundschaftsrechts vorgelegt (Pressemitteilung). Dieser sieht u. a. Folgendes vor:

·         einen ausreichenden persönlichen Kontakt zwischen Vormund und Mündel zu verankern,

·         den persönlichen Kontakt des Vormunds mit dem Mündel ausdrücklich in die jährliche Berichtspflicht des Vormunds einzubeziehen,

·         die Fallzahlen in der Amtsvormundschaft auf 50 Vormundschaften je MitarbeiterIn zu begrenzen. Anlage

Es ist geplant, hierzu gemeinsam mit den katholischen Verbänden, die im Arbeitsfeld Vormundschaft/Pflegschaft aktiv sind, eine Stellungnahme zu erarbeiten. Das Bundesjustizministerium beabsichtigt in einem zweiten Schritt eine Gesamtreform des Vormundschaftsrechts. / zurück

 

* * *

 

Beteiligung in der Erziehungshilfe - Homepage der Erziehungshilfefachverbände

Die Homepage der Erziehungshilfefachverbände AFET, BVkE, EREV und IGFH http://www.diebeteiligung.de will Fachkräften, aber auch Kindern und Jugendlichen vielfältige Informationen rund um das Thema „Beteiligung in der Erziehungshilfe“ bieten. Zugleich gibt es die Möglichkeit, Informationen zu diesem Thema einzustellen oder zu verlinken. / zurück

 

* * *

 

Netzwerkstelle Ombudschaft in der Jugendhilfe

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e. V. unterstützt mit der Netzwerkstelle Ombuds- und Beschwerdestellen in der Jugendhilfe bei der Konzeptentwicklung, beim Aufbau tragfähiger Strukturen, bei der Entwicklung der Beratungsarbeit und bei der Bearbeitung erster Fallanfragen: http://www.brj-berlin.de. / zurück

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

Pressemitteilung

Pressemitteilung Nr. 1, 12.01.10: SkF begrüßt ärztliche Beratungspflicht bei vorgeburtlichem Befund / zurück

 

* * *

 

Medienpreis der Freien Wohlfahrtspflege „Deutscher Sozialpreis 2010“ - Bewerbungsschluss 1. März 2010

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) verleiht seit 1971 jährlich den Deutschen Sozialpreis für herausragende Arbeiten zu sozialen Themen. Dabei steht die Wirkung auf das gesellschaftliche Bewusstsein im Mittelpunkt. Ausgezeichnet werden Beiträge in den Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen, die sich mit den besonderen Situationen oder Problemen Not leidender oder sozial benachteiligter Menschen in Deutschland auseinander setzen. Der Preis gehört zu den vierzig wichtigsten Journalistenpreisen in Deutschland. Gesucht werden Beiträge und Reportagen zu sozialen Themen aus dem Jahr 2009. Bis zum 1. März 2010 können sich Journalistinnen und Journalisten um den mit 15.000 Euro dotierten Deutschen Sozialpreis der Freien Wohlfahrtspflege bewerben. Details zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter http://www.bagfw.de/deutscher-sozialpreis. / zurück

 

 

Schwangerschafts- und Familienberatung

 

Neues DIJuF-Gutachten zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Abgabe von Kindern in einer Babyklappe

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) hat am 14.01.2010 in Berlin zusammen mit dem Hamburger Familiensenator ein Rechtsgutachten zum Betrieb von Babyklappen vorgestellt. Grund für den Hamburger Gutachtenauftrag waren rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Abgabe von Kindern in einer Babyklappe und der damit verbundenen Zusammenarbeit zwischen den Betreibern von Babyklappen und den Jugendämtern. Eine Zusammenfassung des Rechtsgutachtens findet sich in der Pressemitteilung der Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz: Dr. Meysen, Leiter des DIJuF und einer der Autoren, zum Rechtsgutachten: „Babyklappen sind in einem engen rechtlichen Rahmen erlaubt. Die im Gutachten beschriebenen Regeln ermöglichen den Betrieb von Babyklappen und zeigen gleichzeitig auf, wie die Rechte und das Wohl der abgelegten Kinder und auch ihrer Mütter geschützt werden können“. / zurück

 

 

Sozialmarketing

 

5. Norddeutscher Fundraisingtag am 24. und 25. Februar 2010 in Hamburg

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf den Möglichkeiten, die sich durch eine gezielte Zusammenarbeit mit den Medien für gemeinnützige Organisationen und Stiftungen ergeben. Fachvorträge im Plenum und kompakte Workshops bieten Gelegenheit, das Schwerpunkthema und weitere Fundraising-Themen zu bearbeiten und vom Fachwissen der Fundraising-Profis zu profitieren. Die ganztägigen Workshops befassen sich mit den Themen Fundraising für Einsteiger, Spendenbriefe/Mailings und Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen. Der Norddeutsche Fundraisingtag richtet sich an alle haupt- und ehrenamtlichen Fundraiser aus dem Bereich Kultur, Umweltschutz, Soziales, Kirche oder einer Stiftung. Weitere Informationen unter http://www.norddeutscher-fundraisingtag.de. / zurück

 

 

Straffälligenhilfe/Gefährdetenhilfe

 

Vorstandswahlen bei der KAG-S (Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe)

Im Anschluss der Fachwoche Straffälligenhilfe 2009 hielt die KAG-S ihre Mitgliederversammlung ab. Neben dem Haushalt und Bericht des Vorstandes sowie der Geschäftsstelle waren die Vorstandswahlen der zentrale Punkt. Gewählt wurden folgende Vertreterinnen und Vertreter aus den Verbänden: Günter Danek (Freie Straffälligenhilfe Viersen), Elke Ihrlich (SkF Berlin), Rupert Jakob (Katholischer Männerfürsorgeverein - KMFV), Wolfgang Krell (SKM Augsburg), Dr. Barbara Kappenberg (Bildungshaus Kloppenburg), Stefanie Schmidt-Allerweldt (Caritas - neue Bundesländer), Andreas Sellner (Diözesanreferent Köln), Sabine Wangel (SkF Nürnberg). Als geborene Vorstände vertreten die KAG-S Renate Walter-Hamann (DCV), Rolf Lodde (SKM), Lydia Halbhuber-Gassner (SkF), Dekan Peter Holzer (Katholische Gefängnisseelsorge). Die konstituierende Sitzung bei der auch der/die Vorsitzende und Stellvertreter/in gewählt werden, findet in Februar 2010 statt. / zurück

 

* * *

 

10 Jahre „Frei-Raum“ der Landesstelle Bayern

Das Bayerische Staatsministerium der Justiz und Verbraucherschutz würdigt 10 Jahre „Frei-Raum“ des SkF Landesstelle Bayern e.V. Mit „Frei-Raum“ bietet die Landesstelle Frauen, die in der Strafanstalt Aichach inhaftiert sind, eine geschlechtsspezifische Vorbereitung auf die Haftentlassung. Der Text der Würdigung kann nachgelesen werden unter http://www.justiz.bayern.de/ministerium/presse/archiv/2009/detail/205.php. / zurück