Sozialdienst katholischer Frauen

 

 

 

Info-Dienst

 

Herausgeber: Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.

Verantwortlich: Gaby Hagmans, Bundesgeschäftsführerin

Redaktion: Claudia Steinborn, Britta Plonka

Agnes-Neuhaus-Straße 5, 44135 Dortmund

Telefon: +49 231 557026-0, Telefax: +49 231 557026-60

eMail: plonka@skf-zentrale.de, Internet: www.skf-zentrale.de

 

 

 

 

Dezember 2009

 

Auf einen Blick

 

Aktuelles aus den Ortsvereinen und Einrichtungen

SkF Frankfurt: Das Monikahaus im Gallus wird KiFaZ

Allgemeine Soziale Beratung

Mehrzahl der Sachverständigen kritisiert Formel zur Berechnung des Bundeszuschusses bei Unterkunftskosten von Langzeitarbeitslosen

Hartz IV: Neue DGB Forderung zum Kinderzuschlag

Jeder Zehnte auf soziale Mindestsicherung angewiesen

Arbeit mit allein Erziehenden

Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge unverheirateter Eltern

Sondernewsletter „Entwicklungspartnerschaft Alleinerziehende“

Familienbezogene Armutsprävention

Kindergrundsicherung

durchblicken > eingreifen > ändern: Katholische Jugendsozialarbeit startet Kampagne für die Bekämpfung von Jugendarmut

Frühe Hilfen

Aspirin Sozialpreis: Projekt „Guter Start ins Leben“ - Voten Sie!

Integration durch Arbeit

Neues aus dem Arbeitsmarktpolitischen Informationssystem

Mögliche Auswirkungen der geplanten getrennten Aufgabenwahrnehmung im SGB II

Kinder- und Jugendhilfe

Hilflos und überfordert? Wenn Erziehung scheitert und Kinder ins Heim kommen

Risikomanagement bei Kindeswohlgefährdung – Kompetentes Handeln sichern

Handreichung „Eignung von Tagespflegepersonen in der Kindertagespflege“

Ein Netzwerk für Familien: Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege wachsen zusammen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter: Fachliche Empfehlungen zur Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung der unter Dreijährigen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

Öffentlichkeitsarbeit

Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge unverheirateter Eltern

Transparenzpreis 2009 für Deutsche Welthungerhilfe

Rechtliche Betreuung

Letzte Fragen: Sicherheit schaffen mit der Vorsorgevollmacht, WDR4 Radio

Arbeitshilfe für ehrenamtliche rechtliche Betreuer - Neuauflage

Arbeitsmaterialien zum Betreuungsrecht

Schwangerschafts- und Familienberatung

Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG) tritt ab 1. Januar 2010 in Kraft

Dokumentarfilm „Schwere Geburt - es wird eine Mutter und ein Kind geboren“

Sozialmarketing

CharityWatch bescheinigt SkF Südostbayern guten Umgang mit Spenden

Bundesliga-Stiftung unterstützt Sozial- und Integrationsprojekte

Deutscher Fundraising Verband veröffentlicht neuen Software-Katalog

Hilfe verschenken - eine soziale Geschenkkarte macht’s möglich

Termin Aktionswoche 2010

Spendbuch.de gestartet

Aktuelles aus den Ortsvereinen und Einrichtungen

 

SkF Frankfurt: Das Monikahaus im Gallus wird KiFaZ

Im November 2009 bekam das Familienzentrum Monikahaus des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Frankfurt die offizielle Anerkennung durch die Stadt Frankfurt als Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) für den Stadtteil Gallus. Nach dem Frankfurter Konzept sind Kinder- und Familienzentren offen für alle Familien im Stadtteil und möchten mit ihren Hilfen und Angeboten insbesondere Familien und Kinder in schwierigen Lebenslagen erreichen. Die Arbeit mit den Familien und Kindern orientiert sich an deren vorhandenen Ressourcen. Es gilt, die individuellen Stärken und Kompetenzen wahrzunehmen, gezielt zu fördern und zu unterstützen. Die Grundlage eines KiFaZs stellt die Kooperation aus einer Kindereinrichtung mit einer Familienbildungsstätte dar. Bedarfsorientiert werden unterschiedliche Beratungs-, Vermittlungs- und Bildungsangebote unter einem Dach angeboten. Die Angebote sind niedrigschwellig, multikulturell und sozial integrativ ausgestaltet, um vor allem mit hochbelasteten Familien, die bislang kaum erreicht wurden, Kontakt aufzunehmen. Vor allem für Familien mit Kindern unter drei Jahren bietet das KiFaZ Monikahaus gemeinsame Aktivitäten an, die die Eltern-Kind-Beziehung fördern und die Erziehungs- und Bildungskompetenz der Eltern stärken. Um diese Arbeit leisten zu können, wird das KiFaZ Monikahaus mit zwei zusätzlichen Personalstellen ausgestattet. / zurück

 

 

Allgemeine Soziale Beratung

 

Mehrzahl der Sachverständigen kritisiert Formel zur Berechnung des Bundeszuschusses bei Unterkunftskosten von Langzeitarbeitslosen

Die Mehrheit der geladenen Sachverständigen hat in der Anhörung des Ausschusses Arbeit und Soziales am 30.11.2009 die Formel kritisiert, nach der der Bundeszuschuss für die Unterkunftskosten von Langzeitarbeitslosen berechnet wird. Anlass der Anhörung ist ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (17/41), nachdem die Beteiligung in 2010 auf durchschnittlich 23,6 Prozent gesenkt werden soll. Heute im Bundestag - hib-Meldung 289 / zurück

 

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Hartz IV: Neue DGB Forderung zum Kinderzuschlag

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert eine Erhöhung des Kinderzuschlags. Die Leistung in Höhe von bislang bis zu 140 Euro pro Kind monatlich soll verhindern, dass Eltern, die Geringverdiener sind, aufgrund ihrer Kinder zu Arbeitslosengeld II-Beziehern werden. http://www.dgb.de/2009/12/studie_kinderzuschlag.pdf / zurück

 

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Jeder Zehnte auf soziale Mindestsicherung angewiesen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2007 in Deutschland 8,1 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit war rund jeder zehnte in Deutschland lebende Mensch (9,8%) auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Insgesamt wurden 2007 für diese Leistungen 41,6 Milliarden Euro ausgegeben. Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 458 / zurück

 

 

Arbeit mit allein Erziehenden

 

Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge unverheirateter Eltern

siehe Öffentlichkeitsarbeit / zurück

 

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Sondernewsletter „Entwicklungspartnerschaft Alleinerziehende“

Lokale Bündnisse für Familie, Sondernewsletter „Entwicklungspartnerschaft Alleinerziehende“, Dezember 2009 / zurück

 

 

Familienbezogene Armutsprävention

 

Kindergrundsicherung

Erhöhter Kinderfreibetrag und mehr Kindergeld, reformierter Kinderzuschlag in der Grundsicherung, Kinderbonus, Schulbedarfspaket - die vielfältigen sozialstaatlichen Hilfen für Familien mit Kindern sind in den letzten Jahren stetig korrigiert worden. Demgegenüber stehen Befunde zur überdurchschnittlich hohen Betroffenheit von Kindern unter 15 Jahren im SGB-II-Bezug mit der Folge mangelnder Bildungs- und soziokultureller Teilhabe. Seit Oktober 2009 beschäftigt sich nun das Bundesverfassungsgericht mit der Frage, ob die Regelleistung von 60 bis 80 Prozent des aktuellen Hartz IV-Regelsatzes für Kinder verfassungsgemäß und der kinderspezifische Bedarf bei der Bemessung berücksichtigt ist. Die IAB-Info Plattform des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet einen Literaturüberblick und Links zur Debatte um einen Systemwechsel im Fördersystem unter http://www.iab.de/infoplattform/kindergrundsicherung. Quelle: IAB-Newsletter Nr. 19/2009.zurück

 

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durchblicken > eingreifen > ändern: Katholische Jugendsozialarbeit startet Kampagne für die Bekämpfung von Jugendarmut

Immer mehr junge Menschen in Deutschland sind von Armut betroffen und von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) setzt sich ein für die Bekämpfung der Jugendarmut in all ihren Facetten und fordert mehr Gerechtigkeit für von Armut betroffene Jugendliche. Im Rahmen der Jugendarmutskonferenz startete die BAG KJS eine Kampagne mit der sie entschlossen gegen Jugendarmut vorgeht. Durch die Kampagne schafft Katholische Jugendsozialarbeit eine Öffentlichkeit für die Armuts- und Ausgrenzungssituationen benachteiligter Jugendlicher. Eine Reihe von Veranstaltungen im Netzwerk der BAG KJS greifen die Problematik der Jugendarmut auf und werden politische Forderungen an die nationale sowie europäische Politik formulieren. Die Kampagne findet ihren Abschluss in einem europäischen Symposium im Herbst 2010. Weitere Informationen sind der in Kürze freigeschalteten Kampagne-Homepage zu entnehmen. Quelle: Jugendsozialarbeit News Nr. 346 / zurück

 

 

Frühe Hilfen

 

Aspirin Sozialpreis: Projekt „Guter Start ins Leben“ - Voten Sie!

Der SkF Gesamtverein hat sich mit seinem Projekt „Guter Start ins Leben“, welches modellhaft an den drei Standorten Frankfurt, Freiburg und Neuss erprobt wird, an der Ausschreibung des Aspirin Sozialpreises beworben. Ziel dieser Teilnahme ist es, dass der SkF auch im Gesundheitswesen als kompetenter Partner im Bereich Frühe Hilfen wahrgenommen wird. Unsere Fachtagung „Frühe Hilfen rechnen sich - und wie!?“ sowie die interne Abfrage aller Ortsvereine hat gezeigt, dass wir in diesem Bereich über langjährige und vielfältigste Erfahrungen verfügen. Dieses soll zukünftig stärker nach außen kommuniziert werden. Daher bitten wir Sie für unser Projekt bis zum 31. Dezember 2009 zu voten unter: http://www.aspirin-sozialpreis.de/?page_id=615. Denn jeder Internet-User kann seine Stimme für ein Projekt abgeben, das er als besonders vorbildlich und förderungswürdig erachtet. Per Mausklick kann dort jeder seinen persönlichen Favoriten direkt ins Finale der besten zehn wählen. Der Sieger dieses Online-Votings nimmt an der Endausscheidung für den Aspirin Sozialpreis teil. Der neu gegründete Aspirin Sozialpreis der Bayer Cares Foundation zeichnet im Frühjahr 2010 erstmals innovative, gemeinnützige Sozialprojekte im Gesundheitsbereich aus. Die neun weiteren Finalisten des Aspirin Sozialpreises werden mit Unterstützung des fachlichen Projektberaters Dieter Brübach, Vorsitzender der Initiative Deutsches Spendenparlament, ausgewählt. Die endgültige Auswahl der Gewinner übernimmt ein unabhängiger Stiftungsrat der Bayer Cares Foundation. / zurück

 

 

Integration durch Arbeit

 

Neues aus dem Arbeitsmarktpolitischen Informationssystem

·         Arbeitsministerin muss Jobcenterreform vorantreiben - Unsicherheit vor Ort wächst

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat die neue Arbeitsministerin aufgefordert, die Jobcenterreform gemeinsam mit den Kommunen schnell auf den Weg zu bringen. Der DStGB schlägt vor, die Jobcenter als Zentrum für Arbeit (ZfA) auf der Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen Kommunen und Bundesagentur neu zu organisieren.

·         Soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit - insgesamt unzureichend

Der Beitrag der Arbeitnehmerkammer Bremen plädiert für eine neue Arbeitslosenhilfe, die als hybrides Sicherungselement zwischen den Entgeltersatzleistungen des Versicherungssystems und den Fürsorgeleistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende anzusiedeln ist.

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Mögliche Auswirkungen der geplanten getrennten Aufgabenwahrnehmung im SGB II

CDU/CSU und FDP haben im Koalitionsvertrag vereinbart, die Administration des SGB II von der seit 2005 vorherrschenden „gemeinsamen Trägerschaft“ (durch Bundesagentur für Arbeit und Kommunen) auf „getrennte Aufgabenwahrnehmung“ umzustellen. Mögliche Auswirkungen/Befürchtungen sind:

·         Es wird bürokratischer. Kunden erhalten ab 01.01.2011 zwei Leistungsbescheide.

·         Die Gebäude sollen erhalten bleiben, es wird den Kommunen ein großzügiges Angebot zum Verbleib gemacht.

·         Die Kommunen können, wenn sie wollen, demnächst über die BA-Software auszahlen, so soll der bürokratische Teil reduziert werden.

·         Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird einen großzügigen Mustervertrag zur Zusammenarbeit mit der Kommune vorlegen, den die Kommunen abschließen können.

·         Die BA will Ausschüsse auf kommunaler Ebene haben, in denen berichtet wird und die empfehlende Möglichkeiten haben, so soll eine Abstimmung mit den Kommunen erfolgen.

·         Das Jobcenter wird von einem BA Mitarbeiter geleitet.

·         In der neuen Struktur schätzt die BA einen Mitarbeiteranteil von 85% für den Bereich „Markt und Grundsicherung“ und 15% für die Kosten der Unterkunft (KdU).

·         Die BA ist auf die kommunalen Mitarbeiter/innen angewiesen.

Getrennte Aufgabenwahrnehmung heißt für die Eingliederungsleistungen im SGB II: Die Agenturen für Arbeit verantworten künftig Beratung, Qualifizierung, Arbeitsvermittlung, Beschäftigungsmaßnahmen - kurz: das ganze operative Geschäft und damit die Verwendung des mehr oder weniger gesamten „Eingliederungstitels“. Die Kommunen verantworten im Kontext des SGB II im Wesentlichen nur noch weitere „soziale Leistungen“ (gem. §16 ff.) z. B. Schuldner- und Drogenberatung und die Kosten der Unterkunft. Wirtschaft, Kommunen, Wohlfahrts- und Fachverbände und nicht zuletzt die Politiker der heutigen Koalition selbst haben das bisher stets kritisch gesehen, denn die Kernkompetenzen der BA konzentrieren sich wesentlich auf die eher leicht integrierbaren bzw. kurzfristig Arbeitslosen. Geht es um schwierigere Klienten in problematischen Stadtteilen dann sind Fallmanagement, Einbezug von Familien, Berücksichtigung des Sozialraums und Vernetzung mit kommunalen Diensten, Vereinen, Freiwilligen gefragt. Dann ist die kommunale Verankerung, sind Flexibilität, Engagement und Phantasie erforderlich. Die Kommunen haben nicht nur eine lange Erfahrung auf diesem Gebiet, sondern auch ein viel stärkeres Handlungsinteresse als eine Bundesagentur es haben kann. Quelle: A 2 Telegramm November 2009, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V. / zurück

 

 

Kinder- und Jugendhilfe

 

Hilflos und überfordert? Wenn Erziehung scheitert und Kinder ins Heim kommen

So lautet der Titel des Monatsthemas im Oktober zu dem das Deutsche Jugendinstitut (DJI) Daten der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik aufbereitet hat. Die komprimierte Darstellung der Daten gibt näheren Aufschluss über

·         die Bedeutung der Heimerziehung im Spektrum des Leistungskanons der Hilfen zur Erziehung

·         die Trägerstruktur

·         die Klientel dieser familienersetzenden Hilfen

·         die Gründe für eine Inanspruchnahme

·         die Lebenslagen der Familien

·         die Strukturen der Heimunterbringung und regionale Unterschiede bei der Inanspruchnahme.

Mit der überarbeiteten amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik stehen jetzt auch regelmäßig Informationen zu den Lebenslagen von jungen Menschen und deren Familien, die eine familienersetzende Hilfe zur Erziehung in Anspruch nehmen, zur Verfügung. Der Anteil der Familien, denen eine Hilfe zur Erziehung gewährt wird und die zugleich Transferleistungen beziehen, liegt bei etwa 59% (ohne Erziehungsberatung). Dieser Wert schwankt je nach Hilfeart. Für die Heimerziehung liegt er bei 58%, für die Vollzeitpflege bei 73%. Der Anteil der Familien, die einen Transfergeldbezug aufweisen und denen eine Hilfe zur Erziehung gewährt wird, erhöht sich deutlich bei der Gruppe der Alleinerziehenden (70%). Die interessanten Daten sind über folgenden Link abzurufen: http://www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=960&Jump1=LINKS&Jump2=15 / zurück

 

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Risikomanagement bei Kindeswohlgefährdung – Kompetentes Handeln sichern

Die Qualifizierung des Kinderschutzes ist ein zentrales Anliegen der Kinder- und Jugendhilfe. Derzeit wird der Ansatz des Risikomanagements in der Fachöffentlichkeit verstärkt diskutiert. Das Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Projekt „Risikomanagement“ initiiert und die beiden Landesjugendämter Westfalen-Lippe und Rheinland mit der Umsetzung beauftragt. Das Ministerium hat jetzt eine Handreichung vorgelegt, die die Ergebnisse des Projektes präsentiert. Zunächst wird der Ansatz des Risikomanagements vorgestellt. Dieser gilt als Strategie der Sensibilisierung für Entwicklungsbedarfe im Handeln der öffentlichen Jugendhilfe und deren Kooperationspartner. Daran anschließend werden zentrale Bedingungen qualifizierten Handelns bei Gefährdungssituationen ausgeführt:

·         die Kooperation mit dem Gesundheitswesen

·         die Sicherung von Fallkontinuität

·         die Wahrnehmung von Kontrolle

·         die Sicherung fachlichen Handelns durch Reflexion

·         der Datenschutz

·         die Erstellung eines Risikoberichts.

Die Broschüre kann unter www.mgffi.de/publikationen bestellt (Bestellnummer 1097) oder als PDF unter http://www.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/download/70401/risikomanagement.pdf herunter geladen werden. / zurück

 

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Handreichung „Eignung von Tagespflegepersonen in der Kindertagespflege“

Die Handreichung enthält Anregungen und Empfehlungen, wie die Eignungskriterien und Verfahren der Eignungsfeststellung präzisiert und fortentwickelt werden können. Dabei sind auch aktuelle Diskussionen zur Entwicklung von Kriterien der „Nicht-Eignung“ und Überlegungen zum Prozesscharakter einer kontinuierlichen Eignungsüberprüfung aufgegriffen worden. Das vorliegende Praxismaterial ist Bestandteil der fachlichen Begleitung des Aktionsprogramms Kindertagespflege, das vom Deutschen Jugendinstitut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt worden ist. Die Handreichung als Download finden Sie unter: http://www.skf-zentrale.de/Handreichung_Eignung_von_TP_31.10.09.pdf / zurück

 

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Ein Netzwerk für Familien: Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege wachsen zusammen

So heißt der Titel einer Publikation die der Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK)-Bundesverband vorgelegt hat. Die Broschüre will Impulse geben für eine Weiterentwicklung der Zusammenarbeit von Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen. Der Autor Wolfgang Dichans legt dar, warum eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, worin sich beide Angebote unterscheiden, wie sich Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen gegenseitig ergänzen können, welche Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit notwendig sind und wie die Kooperation gestaltet werden kann. Dazu werden vier Praxisbeispiele vorgestellt, u. a. die Kooperation des SkF Vreden und des Tagesmüttervereins mit einer katholischen Tageseinrichtung. Die Broschüre stellt an verschiedenen Stellen ausdrücklich heraus, dass die Kindertagespflege eine eigenständige Form der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ist insbesondere für Kinder unter drei Jahren und für Kinder im Schulalter sowie ein ergänzendes Angebot für Kinder im Kindergartenalter. Diese Eigenständigkeit gilt es bei einer Kooperation beider Angebote zu beachten. Die Publikation kann über den KTK-Bundesverband, Karlstr. 40, 79104 Freiburg, Tel. 0761 200-238, Fax 0761 200-735, Mail ktk-bundesverband@caritas.de bezogen werden. (Preis: 10,50 € bzw. 8,50 € für Mitgliedseinrichtungen). / zurück

 

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Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter: Fachliche Empfehlungen zur Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung der unter Dreijährigen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat auf ihrer Arbeitstagung im November eine fachliche Empfehlung zur Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung der unter Dreijährigen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege beschlossen. http://www.skf-zentrale.de/BAGLJA_U3Jaehrige_in_Kita_Kipflege.pdf / zurück

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge unverheirateter Eltern

·         Interview mit Petra Winkelmann, Referentin für die Arbeit mit allein Erziehenden, über das Urteil zum Sorgerecht für nicht verheiratete Väter in der Sendung „Der Tag im domradio“ am 04.12.2009 (mp3-Format)

·         Der SkF zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge unverheirateter Eltern - Urteil vom 3. Dezember 2009 http://www.skf-zentrale.de/Europ__GH_Urteil_gem_elt_Sorge_Kopfbogen.pdf

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Transparenzpreis 2009 für Deutsche Welthungerhilfe

Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. erhält in diesem Jahr den Transparenzpreis für Spendenorganisationen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Vorbildlich ist nach Einschätzung der Jury insbesondere der Tätigkeitsbericht der Organisation. So informiert die Deutsche Welthungerhilfe e.V. über sämtliche Hilfsprojekte, nennt die jeweils eingesetzten Projektmittel und berichtet in einem Evaluierungsreport zudem über Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit der Projekte. Auf dem zweiten Rang folgt World Vision Deutschland e.V. Der dritte Platz wurde in diesem Jahr von der Jury zweimal vergeben und zwar an Brot für die Welt und die Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe e.V.. Den Sonderpreis für kleinere Organisationen mit einem Spendenaufkommen von weniger als fünf Millionen Euro erhält in diesem Jahr Hoffnungszeichen Sign of Hope e.V., Singen. In Deutschland gibt es - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern - keine verbindlichen Regeln für die Berichterstattung von Spendenorganisationen. PwC gibt mit der Verleihung des Transparenzpreises für den besten Jahresbericht seit 2005 eine Orientierungshilfe und will auf diese Weise zur Verbesserung der Informationspolitik beitragen. Bewertungsgrundlage ist ein Kriterienkatalog, den PwC gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Rechnungslegung und Prüfung an der Georg-August-Universität Göttingen entwickelt und kontinuierlich aktualisiert hat. Der Kriterienkatalog ist im Portal von PwC für alle Interessenten einsehbar. Eine Spendenempfehlung ist mit dem Transparenzpreis nicht verbunden. / zurück

 

 

Rechtliche Betreuung

 

Letzte Fragen: Sicherheit schaffen mit der Vorsorgevollmacht, WDR4 Radio

Am Samstag, den 5. Dezember 2009 beschäftigte sich die WDR4 Sendung „In unserem Alter“ mit dem Schwerpunktthema „Letzte Fragen: Sicherheit schaffen mit der Vorsorgevollmacht“. Expertin im Studio war Barbara Dannhäuser von der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM. Diese Sendung kann als Podcast gehört werden: Podcast / zurück

 

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Arbeitshilfe für ehrenamtliche rechtliche Betreuer - Neuauflage

Die Arbeitshilfe (Ordner mit Erläuterungen zum Betreuungsrecht, Checklisten und Musterbriefen) wurde neu aufgelegt und kann über die Internetseite des SKM - Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland - Bundesverband e.V. www.skmev.de für 8,00 € zzgl. Versand bestellt werden. Insbesondere wurden die gesetzlichen Änderungen des FamFG eingearbeitet. Die Gesetzestexte werden zukünftig auf der Internetseite als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. / zurück

 

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Arbeitsmaterialien zum Betreuungsrecht

Materialien zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung sowie eine Auswahl typischer Fragen und Antworten rund um die Vorsorgemöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite des SKM http://www.skmev.de/ unter dem Menüpunkt Aktuelles / Arbeitsmaterialien. / zurück

 

 

Schwangerschafts- und Familienberatung

 

Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG) tritt ab 1. Januar 2010 in Kraft

Mit der neuen Vorschrift des §2a SchKG müssen Ärzte, die eine pränatale Schädigung des ungeborenen Kindes diagnostiziert haben, die betroffene schwangere Frau ab Januar über medizinische und psychosoziale Aspekte beraten und auf die Möglichkeiten vertiefter psychosozialer Beratung in Schwangerschaftsberatungsstellen hinweisen sowie gegebenenfalls einen Kontakt vermitteln. Sie sind gleichermaßen verpflichtet, den Betroffenen Materialien der BZgA über Hilfen für Eltern mit einem behinderten Kind auszuhändigen. Diese Broschüren werden bereits ab dem 16.12.2009 als Download unter www.familienplanung.de eingestellt und sind ab Januar 2010 als Druckversion verfügbar.

Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband entwickelt der SkF zurzeit einen Flyer, der sich speziell an Ärzte und Beratende richtet und das psychosoziale Beratungsangebot der Katholischen Schwangerschaftsberatung im Rahmen vorgeburtlicher Diagnostik und bei Behinderung des Kindes verdeutlicht. Ab 1. Februar 2010 tritt darüber hinaus das Gendiagnostikgesetz in Kraft, dass ebenfalls den Hinweis auf psychosoziale Beratung gemäß §2 SchKG bei vorgeburtlichen genetischen Beratungen vorsieht. / zurück

 

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Dokumentarfilm „Schwere Geburt - es wird eine Mutter und ein Kind geboren“

Der Film ist das Portrait einer jungen Mutter, die ungeplant schwanger wird, über eine Abtreibung nachdenkt und sich schließlich mit dem Vater des Kindes, den sie erst eine paar Tage kennt, für das Kind entscheidet. Der Film zeigt, wie die junge Mutter und auch der Vater mit sich ringen, ob sie wirklich gute Eltern sein können und doch schließlich durch alle Herausforderungen zu einer starken jungen Familie heranreifen. Der Film ist mit dem Prädikat Wertvoll und als Dokumentarfilm des Monats der Filmbewertungsstelle Wiesbaden ausgezeichnet sowie für den renommierten „First Steps Award“ in Berlin nominiert worden. Mehr Informationen erhalten Sie auf Homepage Schwere Geburt http://www.schweregeburt-film.de/. Dort kann man sich auch einen Film-Trailer anschauen. Mehr Informationen: Christa Pfafferott, Tel. 0176 2323 9116 oder per Mail pfafferott@yahoo.de.

 

 

Sozialmarketing

 

CharityWatch bescheinigt SkF Südostbayern guten Umgang mit Spenden

CharityWatch hilft potenziellen Spendern, ihr Geld dort einzusetzen, wo es nachhaltig und nachvollziehbar Gutes bewirkt und sorgt dafür, dass Spendengelder nicht in die falschen Kanäle geraten. So überprüft CharityWatch regelmäßig Spenden sammelnde Organisationen. Dieses Mal traf es den SkF Südostbayern mit positivem Ergebnis. CharityWatch bescheinigte ihm: „Auch beim südostbayerischen Sozialdienst katholischer Frauen (…) sind Zuwendungen gut aufgehoben. Somit ist die Liste der Empfehlungen (http://www.charitywatch.de/?nv=533) um einige sehr interessante Organisationen länger geworden.“ Mehr zum Ergebnis lesen Sie hier http://www.charitywatch.de/?id=815. / zurück

 

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Bundesliga-Stiftung unterstützt Sozial- und Integrationsprojekte

Mit der Anfang 2009 gegründeten Bundesliga-Stiftung möchten die Deutsche Fußball Liga und der Ligaverband verstärkt gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Mit der Förderung sollen Projekte zugunsten von Kindern, Menschen mit Behinderungen, Sportler/innen anderer Sportarten und der Integration finanziell unterstützt werden. Auf diesem Wege soll die Popularität der Bundesliga auch für gemeinnützige und soziale Projekte genutzt werden. Anträge können laufend gestellt werden. Weitere Informationen: http://www.bundesliga-stiftung.de. / zurück

 

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Deutscher Fundraising Verband veröffentlicht neuen Software-Katalog

Über ein Jahr lang hat der IT-Ausschuss am Konzept gefeilt, nun ist er fertig: der neue Online-Katalog für Fundraising-Software. Unter Leitung von Nicole Sasse hat das Gremium alle wichtigen Kriterien für Ihre Kaufentscheidung zusammengefasst. Der Katalog richtet sich vor allem an kleinere und mittlere Organisationen, die entweder noch keine Datenbank im Einsatz haben oder für ihre geplanten Fundraising-Aktivitäten eine spezielle Software erwerben möchten.

Unter http://www.dfrv.de/ finden Sie ab Anfang 2010 einen Überblick der wichtigsten Software-Anbieter am Markt. Der Katalog stellt eine generelle Vergleichbarkeit der verschiedenen Angebote her und unterstützt Sie bei der Bestimmung Ihrer individuellen Anforderungen an das Programm. Erstellen Sie ein persönliches Ranking der Angebote oder bestimmen Sie, welche Funktionen Sie für Ihren Fundraising-Mix benötigen. So sind Sie für den weiteren Kontakt mit dem Anbieter Ihrer Wahl gut gerüstet. / zurück

 

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Hilfe verschenken - eine soziale Geschenkkarte macht’s möglich

Die HelpCard, die erste soziale Geschenkkarte, mit der Hilfsprojekte in der ganzen Welt unterstützt werden können, gibt es im Online-Shop unter www.helpcard.de. Mit der HelpCard verschenken Sie die Möglichkeit, Menschen und Tieren in Not zu helfen. Der Empfänger der HelpCard kann den Kartenwert an von ihm frei wählbare Hilfsprojekte spenden. Das Motiv der Geschenkkarte kann nach eigenen Ideen und mit persönlichen Bildern gestaltet werden. Innerhalb von 24 Stunden ist die HelpCard beim Besteller oder direkt beim Beschenkten. / zurück

 

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Termin Aktionswoche 2010

Die nächste Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet laut Beschluss des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement vom 17. bis 26. September 2010 statt. / zurück

 

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Spendbuch.de gestartet

Die Büchertische von Regine Luther-Fischer und Heinz Fischer sind aus der Fundraisingszene nicht wegzudenken. Seit über 40 Jahren präsentieren Fischers auf Kongressen und Fundraisingtagen die aktuellen Fachbücher aus Sozialmarketing und Fundraising. Ab sofort bietet Fischers Buchshop in Kooperation mit Spendwerk einen Online Shop an (http://spendbuch.de/), mit dem Ziel, das bestsortierte Fachbuchsortiment im Fundraising aufzubauen. Zunächst erwarten Sie 150 Fachbücher. Ab nächstes Jahr wird das Sortiment erweitert. / zurück