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Info-Dienst |
Herausgeber: Sozialdienst katholischer
Frauen Gesamtverein e. V. Verantwortlich: Gaby Hagmans, Bundesgeschäftsführerin Redaktion: Agnes-Neuhaus-Straße 5, 44135 Dortmund Telefon: +49 231 557026-0, Telefax: +49
231 557026-60 eMail: plonka@skf-zentrale.de, Internet: www.skf-zentrale.de |
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Dezember 2009 |
Auf
einen Blick
Aktuelles aus
den Ortsvereinen und Einrichtungen
SkF
Frankfurt: Das Monikahaus im Gallus wird KiFaZ
Allgemeine
Soziale Beratung
Hartz
IV: Neue DGB Forderung zum Kinderzuschlag
Jeder
Zehnte auf soziale Mindestsicherung angewiesen
Arbeit mit
allein Erziehenden
Zum
Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge
unverheirateter Eltern
Sondernewsletter
„Entwicklungspartnerschaft Alleinerziehende“
Familienbezogene
Armutsprävention
Frühe Hilfen
Aspirin
Sozialpreis: Projekt „Guter Start ins Leben“ - Voten Sie!
Integration durch
Arbeit
Neues
aus dem Arbeitsmarktpolitischen Informationssystem
Mögliche
Auswirkungen der geplanten getrennten Aufgabenwahrnehmung im SGB II
Kinder- und
Jugendhilfe
Hilflos
und überfordert? Wenn Erziehung scheitert und Kinder ins Heim kommen
Risikomanagement
bei Kindeswohlgefährdung – Kompetentes Handeln sichern
Handreichung
„Eignung von Tagespflegepersonen in der Kindertagespflege“
Ein
Netzwerk für Familien: Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege wachsen
zusammen
Öffentlichkeitsarbeit
Zum
Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge
unverheirateter Eltern
Transparenzpreis
2009 für Deutsche Welthungerhilfe
Rechtliche
Betreuung
Letzte
Fragen: Sicherheit schaffen mit der Vorsorgevollmacht, WDR4 Radio
Arbeitshilfe
für ehrenamtliche rechtliche Betreuer - Neuauflage
Arbeitsmaterialien
zum Betreuungsrecht
Schwangerschafts-
und Familienberatung
Änderung
des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG) tritt ab 1. Januar 2010 in Kraft
Dokumentarfilm
„Schwere Geburt - es wird eine Mutter und ein Kind geboren“
Sozialmarketing
CharityWatch bescheinigt SkF
Südostbayern guten Umgang mit Spenden
Bundesliga-Stiftung
unterstützt Sozial- und Integrationsprojekte
Deutscher
Fundraising Verband veröffentlicht neuen Software-Katalog
Hilfe
verschenken - eine soziale Geschenkkarte macht’s möglich
Aktuelles aus den Ortsvereinen und Einrichtungen
Im
November 2009 bekam das Familienzentrum Monikahaus des Sozialdienst
katholischer Frauen e.V. Frankfurt die offizielle Anerkennung durch die Stadt
Frankfurt als Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) für den Stadtteil Gallus.
Nach dem Frankfurter Konzept sind Kinder- und Familienzentren offen für alle
Familien im Stadtteil und möchten mit ihren Hilfen und Angeboten insbesondere
Familien und Kinder in schwierigen Lebenslagen erreichen. Die Arbeit mit den
Familien und Kindern orientiert sich an deren vorhandenen Ressourcen. Es gilt,
die individuellen Stärken und Kompetenzen wahrzunehmen, gezielt zu fördern und
zu unterstützen. Die Grundlage eines KiFaZs stellt die Kooperation aus einer
Kindereinrichtung mit einer Familienbildungsstätte dar. Bedarfsorientiert
werden unterschiedliche Beratungs-, Vermittlungs- und Bildungsangebote unter
einem Dach angeboten. Die Angebote sind niedrigschwellig, multikulturell und
sozial integrativ ausgestaltet, um vor allem mit hochbelasteten Familien, die
bislang kaum erreicht wurden, Kontakt aufzunehmen. Vor allem für Familien mit
Kindern unter drei Jahren bietet das KiFaZ Monikahaus gemeinsame Aktivitäten
an, die die Eltern-Kind-Beziehung fördern und die Erziehungs- und Bildungskompetenz
der Eltern stärken. Um diese Arbeit leisten zu können, wird das KiFaZ Monikahaus
mit zwei zusätzlichen Personalstellen ausgestattet. / zurück
Allgemeine Soziale Beratung
Die
Mehrheit der geladenen Sachverständigen hat in der Anhörung des Ausschusses
Arbeit und Soziales am 30.11.2009 die Formel kritisiert, nach der der
Bundeszuschuss für die Unterkunftskosten von Langzeitarbeitslosen berechnet
wird. Anlass der Anhörung ist ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (17/41),
nachdem die Beteiligung in 2010 auf durchschnittlich 23,6 Prozent gesenkt
werden soll. Heute im
Bundestag - hib-Meldung 289 / zurück
* * *
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert eine
Erhöhung des Kinderzuschlags. Die Leistung in Höhe von bislang bis zu 140 Euro
pro Kind monatlich soll verhindern, dass Eltern, die Geringverdiener sind, aufgrund
ihrer Kinder zu Arbeitslosengeld II-Beziehern werden. http://www.dgb.de/2009/12/studie_kinderzuschlag.pdf
/ zurück
* * *
Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2007 in
Deutschland 8,1 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen
Mindestsicherungssysteme. Damit war rund jeder zehnte in Deutschland lebende
Mensch (9,8%) auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen.
Insgesamt wurden 2007 für diese Leistungen 41,6 Milliarden Euro ausgegeben. Pressemitteilung des
Statistischen Bundesamtes Nr. 458 / zurück
Arbeit mit allein Erziehenden
siehe Öffentlichkeitsarbeit
/ zurück
* * *
Lokale
Bündnisse für Familie, Sondernewsletter
„Entwicklungspartnerschaft Alleinerziehende“, Dezember 2009 / zurück
Familienbezogene Armutsprävention
Erhöhter
Kinderfreibetrag und mehr Kindergeld, reformierter Kinderzuschlag in der
Grundsicherung, Kinderbonus, Schulbedarfspaket - die vielfältigen
sozialstaatlichen Hilfen für Familien mit Kindern sind in den letzten Jahren stetig
korrigiert worden. Demgegenüber stehen Befunde zur überdurchschnittlich hohen
Betroffenheit von Kindern unter 15 Jahren im SGB-II-Bezug mit der Folge
mangelnder Bildungs- und soziokultureller Teilhabe. Seit Oktober 2009
beschäftigt sich nun das Bundesverfassungsgericht mit der Frage, ob die
Regelleistung von 60 bis 80 Prozent des aktuellen Hartz IV-Regelsatzes für
Kinder verfassungsgemäß und der kinderspezifische Bedarf bei der Bemessung
berücksichtigt ist. Die IAB-Info Plattform des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet einen
Literaturüberblick und Links zur Debatte um einen Systemwechsel im Fördersystem
unter http://www.iab.de/infoplattform/kindergrundsicherung.
Quelle: IAB-Newsletter Nr. 19/2009. / zurück
* * *
Immer
mehr junge Menschen in Deutschland sind von Armut betroffen und von der
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft
Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) setzt sich ein für die Bekämpfung der
Jugendarmut in all ihren Facetten und fordert mehr Gerechtigkeit für von Armut
betroffene Jugendliche. Im Rahmen der Jugendarmutskonferenz startete die BAG
KJS eine Kampagne mit der sie entschlossen gegen Jugendarmut vorgeht. Durch die
Kampagne schafft Katholische Jugendsozialarbeit eine Öffentlichkeit für die
Armuts- und Ausgrenzungssituationen benachteiligter Jugendlicher. Eine Reihe
von Veranstaltungen im Netzwerk der BAG KJS greifen die Problematik der
Jugendarmut auf und werden politische Forderungen an die nationale sowie
europäische Politik formulieren. Die Kampagne findet ihren Abschluss in einem
europäischen Symposium im Herbst 2010. Weitere Informationen sind der in Kürze
freigeschalteten Kampagne-Homepage zu entnehmen. Quelle: Jugendsozialarbeit
News Nr. 346 / zurück
Frühe Hilfen
Der
SkF Gesamtverein hat sich mit seinem Projekt „Guter Start ins Leben“, welches
modellhaft an den drei Standorten Frankfurt, Freiburg und Neuss erprobt wird,
an der Ausschreibung des Aspirin Sozialpreises beworben. Ziel dieser Teilnahme
ist es, dass der SkF auch im Gesundheitswesen als kompetenter Partner im
Bereich Frühe Hilfen wahrgenommen wird. Unsere Fachtagung „Frühe Hilfen rechnen
sich - und wie!?“ sowie die interne Abfrage aller Ortsvereine hat gezeigt, dass
wir in diesem Bereich über langjährige und vielfältigste Erfahrungen verfügen.
Dieses soll zukünftig stärker nach außen kommuniziert werden. Daher bitten wir
Sie für unser Projekt bis zum 31. Dezember 2009 zu voten unter: http://www.aspirin-sozialpreis.de/?page_id=615. Denn jeder Internet-User kann seine Stimme für ein
Projekt abgeben, das er als besonders vorbildlich und förderungswürdig
erachtet. Per Mausklick kann dort jeder seinen persönlichen Favoriten direkt
ins Finale der besten zehn wählen. Der Sieger dieses Online-Votings nimmt an
der Endausscheidung für den Aspirin Sozialpreis teil. Der neu gegründete
Aspirin Sozialpreis der Bayer Cares Foundation zeichnet im Frühjahr 2010
erstmals innovative, gemeinnützige Sozialprojekte im Gesundheitsbereich aus.
Die neun weiteren Finalisten des Aspirin Sozialpreises werden mit Unterstützung
des fachlichen Projektberaters Dieter Brübach, Vorsitzender der Initiative
Deutsches Spendenparlament, ausgewählt. Die endgültige Auswahl der Gewinner übernimmt
ein unabhängiger Stiftungsrat der Bayer Cares Foundation. / zurück
Integration durch Arbeit
·
Arbeitsministerin muss
Jobcenterreform vorantreiben - Unsicherheit vor Ort wächst
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat die
neue Arbeitsministerin aufgefordert, die Jobcenterreform gemeinsam mit den
Kommunen schnell auf den Weg zu bringen. Der DStGB schlägt vor, die Jobcenter
als Zentrum für Arbeit (ZfA) auf der Grundlage einer öffentlich-rechtlichen
Vereinbarung zwischen Kommunen und Bundesagentur neu zu organisieren.
·
Soziale Sicherung bei
Arbeitslosigkeit - insgesamt unzureichend
Der Beitrag der Arbeitnehmerkammer
Bremen plädiert für eine neue Arbeitslosenhilfe, die als hybrides Sicherungselement
zwischen den Entgeltersatzleistungen des Versicherungssystems und den
Fürsorgeleistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende anzusiedeln ist.
* * *
CDU/CSU und FDP haben im Koalitionsvertrag
vereinbart, die Administration des SGB II von der seit 2005 vorherrschenden „gemeinsamen
Trägerschaft“ (durch Bundesagentur für Arbeit und Kommunen) auf „getrennte Aufgabenwahrnehmung“
umzustellen. Mögliche Auswirkungen/Befürchtungen sind:
·
Es wird bürokratischer. Kunden erhalten ab 01.01.2011 zwei
Leistungsbescheide.
·
Die Gebäude sollen erhalten bleiben, es wird den Kommunen ein
großzügiges Angebot zum Verbleib gemacht.
·
Die Kommunen können, wenn sie wollen, demnächst über die BA-Software
auszahlen, so soll der bürokratische Teil reduziert werden.
·
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird einen großzügigen Mustervertrag
zur Zusammenarbeit mit der Kommune vorlegen, den die Kommunen abschließen
können.
·
Die BA will Ausschüsse auf kommunaler Ebene haben, in denen berichtet
wird und die empfehlende Möglichkeiten haben, so soll eine Abstimmung mit den
Kommunen erfolgen.
·
Das Jobcenter wird von einem BA Mitarbeiter geleitet.
·
In der neuen Struktur schätzt die BA einen Mitarbeiteranteil von 85% für
den Bereich „Markt und Grundsicherung“ und 15% für die Kosten der Unterkunft
(KdU).
·
Die BA ist auf die kommunalen Mitarbeiter/innen angewiesen.
Getrennte Aufgabenwahrnehmung heißt für die
Eingliederungsleistungen im SGB II: Die Agenturen für Arbeit verantworten
künftig Beratung, Qualifizierung, Arbeitsvermittlung, Beschäftigungsmaßnahmen -
kurz: das ganze operative Geschäft und damit die Verwendung des mehr oder
weniger gesamten „Eingliederungstitels“. Die Kommunen verantworten im Kontext
des SGB II im Wesentlichen nur noch weitere „soziale Leistungen“ (gem. §16 ff.)
z. B. Schuldner- und Drogenberatung und die Kosten der Unterkunft. Wirtschaft,
Kommunen, Wohlfahrts- und Fachverbände und nicht zuletzt die Politiker der heutigen
Koalition selbst haben das bisher stets kritisch gesehen, denn die
Kernkompetenzen der BA konzentrieren sich wesentlich auf die eher leicht
integrierbaren bzw. kurzfristig Arbeitslosen. Geht es um schwierigere Klienten
in problematischen Stadtteilen dann sind Fallmanagement, Einbezug von Familien,
Berücksichtigung des Sozialraums und Vernetzung mit kommunalen Diensten,
Vereinen, Freiwilligen gefragt. Dann ist die kommunale Verankerung, sind
Flexibilität, Engagement und Phantasie erforderlich. Die Kommunen haben nicht
nur eine lange Erfahrung auf diesem Gebiet, sondern auch ein viel stärkeres Handlungsinteresse
als eine Bundesagentur es haben kann. Quelle: A 2 Telegramm November 2009,
Kinder- und Jugendhilfe
So lautet der Titel des Monatsthemas im Oktober zu dem
das Deutsche Jugendinstitut (DJI) Daten der amtlichen Kinder- und
Jugendhilfestatistik aufbereitet hat. Die komprimierte Darstellung der Daten
gibt näheren Aufschluss über
·
die Bedeutung der Heimerziehung im Spektrum des Leistungskanons der
Hilfen zur Erziehung
·
die Trägerstruktur
·
die Klientel dieser familienersetzenden Hilfen
·
die Gründe für eine Inanspruchnahme
·
die Lebenslagen der Familien
·
die Strukturen der Heimunterbringung und regionale Unterschiede bei der
Inanspruchnahme.
Mit der überarbeiteten amtlichen Kinder- und
Jugendhilfestatistik stehen jetzt auch regelmäßig Informationen zu den
Lebenslagen von jungen Menschen und deren Familien, die eine familienersetzende
Hilfe zur Erziehung in Anspruch nehmen, zur Verfügung. Der Anteil der Familien,
denen eine Hilfe zur Erziehung gewährt wird und die zugleich Transferleistungen
beziehen, liegt bei etwa 59% (ohne Erziehungsberatung). Dieser Wert schwankt je
nach Hilfeart. Für die Heimerziehung liegt er bei 58%, für die Vollzeitpflege
bei 73%. Der Anteil der Familien, die einen Transfergeldbezug aufweisen und
denen eine Hilfe zur Erziehung gewährt wird, erhöht sich deutlich bei der
Gruppe der Alleinerziehenden (70%). Die interessanten Daten sind über folgenden
Link abzurufen: http://www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=960&Jump1=LINKS&Jump2=15
/ zurück
* * *
Die Qualifizierung des Kinderschutzes ist ein
zentrales Anliegen der Kinder- und Jugendhilfe. Derzeit wird der Ansatz des Risikomanagements
in der Fachöffentlichkeit verstärkt diskutiert. Das Ministerium für
Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
hat das Projekt „Risikomanagement“ initiiert und die beiden Landesjugendämter
Westfalen-Lippe und Rheinland mit der Umsetzung beauftragt. Das Ministerium hat
jetzt eine Handreichung vorgelegt, die die Ergebnisse des Projektes präsentiert.
Zunächst wird der Ansatz des Risikomanagements vorgestellt. Dieser gilt als
Strategie der Sensibilisierung für Entwicklungsbedarfe im Handeln der
öffentlichen Jugendhilfe und deren Kooperationspartner. Daran anschließend
werden zentrale Bedingungen qualifizierten Handelns bei Gefährdungssituationen
ausgeführt:
·
die Kooperation mit dem Gesundheitswesen
·
die Sicherung von Fallkontinuität
·
die Wahrnehmung von Kontrolle
·
die Sicherung fachlichen Handelns durch Reflexion
·
der Datenschutz
·
die Erstellung eines Risikoberichts.
Die Broschüre kann unter www.mgffi.de/publikationen
bestellt (Bestellnummer 1097) oder als PDF unter http://www.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/download/70401/risikomanagement.pdf
herunter geladen werden. / zurück
* * *
Die Handreichung enthält Anregungen und
Empfehlungen, wie die Eignungskriterien und Verfahren der Eignungsfeststellung
präzisiert und fortentwickelt werden können. Dabei sind auch aktuelle
Diskussionen zur Entwicklung von Kriterien der „Nicht-Eignung“ und Überlegungen
zum Prozesscharakter einer kontinuierlichen Eignungsüberprüfung aufgegriffen
worden. Das vorliegende Praxismaterial ist Bestandteil der fachlichen
Begleitung des Aktionsprogramms Kindertagespflege, das vom Deutschen
Jugendinstitut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend erstellt worden ist. Die Handreichung als Download finden Sie unter:
http://www.skf-zentrale.de/Handreichung_Eignung_von_TP_31.10.09.pdf
/ zurück
* * *
So heißt der Titel einer Publikation die der
Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK)-Bundesverband
vorgelegt hat. Die Broschüre will Impulse geben für eine Weiterentwicklung der
Zusammenarbeit von Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen. Der Autor
Wolfgang Dichans legt dar, warum eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, worin sich
beide Angebote unterscheiden, wie sich Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen
gegenseitig ergänzen können, welche Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit
notwendig sind und wie die Kooperation gestaltet werden kann. Dazu werden vier
Praxisbeispiele vorgestellt, u. a. die Kooperation des SkF Vreden und des
Tagesmüttervereins mit einer katholischen Tageseinrichtung. Die Broschüre
stellt an verschiedenen Stellen ausdrücklich heraus, dass die Kindertagespflege
eine eigenständige Form der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ist
insbesondere für Kinder unter drei Jahren und für Kinder im Schulalter sowie
ein ergänzendes Angebot für Kinder im Kindergartenalter. Diese Eigenständigkeit
gilt es bei einer Kooperation beider Angebote zu beachten. Die Publikation kann
über den KTK-Bundesverband, Karlstr. 40, 79104 Freiburg, Tel. 0761 200-238, Fax
0761 200-735, Mail ktk-bundesverband@caritas.de
bezogen werden. (Preis: 10,50 € bzw. 8,50 € für Mitgliedseinrichtungen). / zurück
* * *
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter
hat auf ihrer Arbeitstagung im November eine fachliche Empfehlung zur Qualität
der Bildung, Erziehung und Betreuung der unter Dreijährigen in
Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege beschlossen. http://www.skf-zentrale.de/BAGLJA_U3Jaehrige_in_Kita_Kipflege.pdf
/ zurück
Öffentlichkeitsarbeit
·
Interview mit
Petra Winkelmann, Referentin für die Arbeit mit allein Erziehenden, über das
Urteil zum Sorgerecht für nicht verheiratete Väter in der Sendung „Der Tag im
domradio“ am 04.12.2009 (mp3-Format)
·
Der SkF zum Urteil
des Europäischen Gerichtshofs zur gemeinsamen elterlichen Sorge unverheirateter
Eltern - Urteil vom 3. Dezember 2009 http://www.skf-zentrale.de/Europ__GH_Urteil_gem_elt_Sorge_Kopfbogen.pdf
/ zurück
* * *
Die Deutsche
Welthungerhilfe e.V. erhält in diesem Jahr den Transparenzpreis für Spendenorganisationen
der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers
(PwC). Vorbildlich ist nach Einschätzung der Jury insbesondere der
Tätigkeitsbericht der Organisation. So informiert die Deutsche Welthungerhilfe
e.V. über sämtliche Hilfsprojekte, nennt die jeweils eingesetzten Projektmittel
und berichtet in einem Evaluierungsreport zudem über Wirtschaftlichkeit und
Wirksamkeit der Projekte. Auf dem zweiten Rang folgt World Vision Deutschland
e.V. Der dritte Platz wurde in diesem Jahr von der Jury zweimal vergeben und
zwar an Brot für die Welt und die Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz
Böhms Äthiopienhilfe e.V.. Den Sonderpreis für kleinere Organisationen mit
einem Spendenaufkommen von weniger als fünf Millionen Euro erhält in diesem
Jahr Hoffnungszeichen Sign of Hope e.V., Singen. In Deutschland gibt es - im
Gegensatz zu anderen europäischen Ländern - keine verbindlichen Regeln für die
Berichterstattung von Spendenorganisationen. PwC gibt mit der Verleihung des
Transparenzpreises für den besten Jahresbericht seit 2005 eine
Orientierungshilfe und will auf diese Weise zur Verbesserung der
Informationspolitik beitragen. Bewertungsgrundlage ist ein Kriterienkatalog,
den PwC gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Rechnungslegung und Prüfung an der
Georg-August-Universität Göttingen entwickelt und kontinuierlich aktualisiert
hat. Der Kriterienkatalog ist im Portal von PwC für alle Interessenten
einsehbar. Eine Spendenempfehlung ist mit dem Transparenzpreis nicht verbunden. / zurück
Rechtliche Betreuung
Am
Samstag, den 5. Dezember 2009 beschäftigte sich die WDR4 Sendung „In unserem
Alter“ mit dem Schwerpunktthema „Letzte Fragen: Sicherheit schaffen mit der
Vorsorgevollmacht“. Expertin im Studio war
* * *
Die
Arbeitshilfe (Ordner mit Erläuterungen zum Betreuungsrecht, Checklisten und
Musterbriefen) wurde neu aufgelegt und kann über die Internetseite des SKM - Katholischer Verband
für soziale Dienste in Deutschland - Bundesverband e.V. www.skmev.de für 8,00 € zzgl. Versand bestellt werden. Insbesondere wurden die gesetzlichen
Änderungen des FamFG eingearbeitet. Die Gesetzestexte werden zukünftig auf der
Internetseite als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. / zurück
* * *
Materialien
zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung sowie eine Auswahl
typischer Fragen und Antworten rund um die Vorsorgemöglichkeiten finden Sie auf
der Internetseite des SKM http://www.skmev.de/ unter dem
Menüpunkt Aktuelles / Arbeitsmaterialien. /
zurück
Schwangerschafts-
und Familienberatung
Mit
der neuen Vorschrift des §2a SchKG müssen Ärzte, die eine pränatale Schädigung
des ungeborenen Kindes diagnostiziert haben, die betroffene schwangere Frau ab
Januar über medizinische und psychosoziale Aspekte beraten und auf die
Möglichkeiten vertiefter psychosozialer Beratung in
Schwangerschaftsberatungsstellen hinweisen sowie gegebenenfalls einen Kontakt
vermitteln. Sie sind gleichermaßen verpflichtet, den Betroffenen Materialien
der BZgA über Hilfen für Eltern mit einem behinderten Kind auszuhändigen. Diese
Broschüren werden bereits ab dem 16.12.2009 als Download unter www.familienplanung.de eingestellt
und sind ab Januar 2010 als Druckversion verfügbar.
Gemeinsam
mit dem Deutschen Caritasverband entwickelt der SkF zurzeit einen Flyer, der
sich speziell an Ärzte und Beratende richtet und das psychosoziale
Beratungsangebot der Katholischen Schwangerschaftsberatung im Rahmen
vorgeburtlicher Diagnostik und bei Behinderung des Kindes verdeutlicht. Ab 1.
Februar 2010 tritt darüber hinaus das Gendiagnostikgesetz in Kraft, dass ebenfalls
den Hinweis auf psychosoziale Beratung gemäß §2 SchKG bei vorgeburtlichen
genetischen Beratungen vorsieht. / zurück
* * *
Der Film ist das Portrait einer
jungen Mutter, die ungeplant schwanger wird, über eine Abtreibung nachdenkt und
sich schließlich mit dem Vater des Kindes, den sie erst eine paar Tage kennt,
für das Kind entscheidet. Der Film zeigt, wie die junge Mutter und auch
der Vater mit sich ringen, ob sie wirklich gute Eltern sein können und doch
schließlich durch alle Herausforderungen zu einer starken jungen Familie heranreifen.
Der Film ist mit dem Prädikat
Wertvoll und als Dokumentarfilm des Monats der Filmbewertungsstelle
Wiesbaden ausgezeichnet sowie für den renommierten „First Steps Award“ in
Berlin nominiert worden. Mehr Informationen erhalten Sie auf Homepage Schwere
Geburt http://www.schweregeburt-film.de/. Dort kann man sich
auch einen Film-Trailer anschauen. Mehr Informationen: Christa Pfafferott, Tel. 0176 2323 9116 oder per Mail pfafferott@yahoo.de.
Sozialmarketing
CharityWatch hilft potenziellen
Spendern, ihr Geld dort einzusetzen, wo es nachhaltig und nachvollziehbar Gutes
bewirkt und sorgt dafür, dass Spendengelder nicht in die falschen Kanäle
geraten. So überprüft CharityWatch regelmäßig Spenden sammelnde Organisationen.
Dieses Mal traf es den SkF Südostbayern mit positivem Ergebnis. CharityWatch
bescheinigte ihm: „Auch beim südostbayerischen Sozialdienst katholischer Frauen
(…) sind Zuwendungen gut aufgehoben. Somit ist die Liste der Empfehlungen (http://www.charitywatch.de/?nv=533)
um einige sehr interessante Organisationen länger geworden.“ Mehr zum Ergebnis
lesen Sie hier http://www.charitywatch.de/?id=815. / zurück
* * *
Mit der Anfang 2009 gegründeten Bundesliga-Stiftung
möchten die Deutsche Fußball Liga und der Ligaverband verstärkt gesellschaftliche
Verantwortung übernehmen. Mit der Förderung sollen Projekte zugunsten von
Kindern, Menschen mit Behinderungen, Sportler/innen anderer Sportarten und der
Integration finanziell unterstützt werden. Auf diesem Wege soll die Popularität
der Bundesliga auch für gemeinnützige und soziale Projekte genutzt werden.
Anträge können laufend gestellt werden. Weitere Informationen: http://www.bundesliga-stiftung.de.
/ zurück
* * *
Über ein Jahr lang hat der IT-Ausschuss am Konzept
gefeilt, nun ist er fertig: der neue Online-Katalog für Fundraising-Software.
Unter Leitung von Nicole Sasse hat das Gremium alle wichtigen Kriterien für
Ihre Kaufentscheidung zusammengefasst. Der Katalog richtet sich vor allem an
kleinere und mittlere Organisationen, die entweder noch keine Datenbank im
Einsatz haben oder für ihre geplanten Fundraising-Aktivitäten eine spezielle
Software erwerben möchten.
Unter http://www.dfrv.de/ finden
Sie ab Anfang 2010 einen Überblick der wichtigsten Software-Anbieter am Markt.
Der Katalog stellt eine generelle Vergleichbarkeit der verschiedenen Angebote
her und unterstützt Sie bei der Bestimmung Ihrer individuellen Anforderungen an
das Programm. Erstellen Sie ein persönliches Ranking der Angebote oder
bestimmen Sie, welche Funktionen Sie für Ihren Fundraising-Mix benötigen. So
sind Sie für den weiteren Kontakt mit dem Anbieter Ihrer Wahl gut gerüstet. / zurück
* * *
Die HelpCard, die erste soziale Geschenkkarte, mit
der Hilfsprojekte in der ganzen Welt unterstützt werden können, gibt es im
Online-Shop unter www.helpcard.de. Mit der
HelpCard verschenken Sie die Möglichkeit, Menschen und Tieren in Not zu helfen.
Der Empfänger der HelpCard kann den Kartenwert an von ihm frei wählbare Hilfsprojekte
spenden. Das Motiv der Geschenkkarte kann nach eigenen Ideen und mit
persönlichen Bildern gestaltet werden. Innerhalb von 24 Stunden ist die HelpCard
beim Besteller oder direkt beim Beschenkten. / zurück
* * *
Die nächste Woche des bürgerschaftlichen
Engagements findet laut Beschluss des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement
vom 17. bis 26. September 2010 statt. / zurück
* * *
Die Büchertische von Regine
Luther-Fischer und Heinz Fischer sind aus der Fundraisingszene nicht
wegzudenken. Seit über 40 Jahren präsentieren Fischers auf Kongressen und
Fundraisingtagen die aktuellen Fachbücher aus Sozialmarketing und Fundraising.
Ab sofort bietet Fischers Buchshop in Kooperation mit Spendwerk einen Online
Shop an (http://spendbuch.de/), mit dem
Ziel, das bestsortierte Fachbuchsortiment im Fundraising aufzubauen. Zunächst
erwarten Sie 150 Fachbücher. Ab nächstes Jahr wird das Sortiment erweitert. / zurück